Fußball-Westfalenliga: GW Nottuln
Malte Wilmsen ist zurück

Nottuln -

Das zweite Testspiel gegen den Oberligisten SuS Stadtlohn innerhalb von nur acht Tagen verlor Fußball-Westfalenligist GW Nottuln mit 1:6 (0:3). Die erste Partie hatten die Grün-Weißen mit 3:4 verloren. Wichtiger war für alle Nottulner indes, dass Torhüter Malte Wilmsen sein Comeback gab.

Freitag, 29.01.2016, 17:01 Uhr

Dirigierte schon wieder lautstark: Malte Wilmsen. Nottulns lange verletzter Torhüter feierte gegen den SuS Stadtlohn sein Comeback.
Dirigierte schon wieder lautstark: Malte Wilmsen. Nottulns lange verletzter Torhüter feierte gegen den SuS Stadtlohn sein Comeback. Foto: Johannes Oetz

Der besondere Moment des Spiels ereignete sich Mitte der ersten Halbzeit. Wieder einmal kam ein Stadtlohner frei zum Schuss. Doch dieses Mal fand der Schütze seinen Meister – in Nottulns Torhüter Malte Wilmsen. Mit einem spektakulären Reflex lenkte der Schlussmann den Ball über die Latte. Die vielen Zuschauer auf der Tribüne sowie die Mitspieler applaudierten ihrem Keeper lautstark. Diesen Moment gönnte jeder im Baumberge-Stadion Malte Wilmsen, der sich mit dieser Aktion nach einer langen Verletzungszeit spektakulär zurückmeldete. Am 11. Oktober war er im Meisterschaftsspiel gegen Viktoria Heiden böse mit einem Gegenspieler zusammengekracht und musste sich mit Reha-Maßnahmen zurückkämpfen.

Trotzdem war der 19-Jährige am Donnerstag nicht zufrieden, berichtete sein Trainer Dirk Altkrüger: „Dafür hat er zu viele Gegentore kassiert. Das hat ihn genervt.“ Mit 1:6 (0:3) verlor Westfalenligist GW Nottuln schließlich gegen den Oberligisten SuS Stadtlohn auch in der Höhe verdient. Doch auch Altkrüger war vor allem froh, dass seine Nummer 1 wieder da ist: „Ich habe mich riesig gefreut, dass er gespielt hat. Er strahlte schon wieder sehr viel Ruhe aus.“ In einigen Szenen dürfte aber auch Altkrüger der Atem gestockt haben, denn Wilmsen gab in einigen Szenen den Manuel Neuer. Weit vor seinem Kasten stehend, spielte er häufig mit und ließ auch mal einen heranrauschenden SuS-Stürmer mit einer kurzen Drehung aussteigen.

Zum Spiel: Die Gäste, die in der Vorwoche den ersten Vergleich gegen GW Nottuln nur mit 4:3 gewonnen hatten, begannen am Donnerstag hochkonzentriert. Ab der ersten Minute drängten sie die Grün-Weißen an den eigenen Strafraum zurück und kombinierten schnell und sicher. Besonders die Neuzugänge des Oberligisten hatten sich offensichtlich vorgenommen, sich in Nottuln für weitere Aufgaben zu empfehlen. So war es kein Wunder, dass Zugang Christian Erwig mit einem Doppelpack (12., 15.) den Gast mit 2:0 in Führung brachte. Für das 3:0 (18.) sorgte mit Kevin Krämer ebenfalls ein neues Gesicht im Stadtlohner Team.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Gastgeber etwas besser. Die nächsten beiden Tore erzielte aber erneut der spielstarke Oberligist durch Niklas Hilgemann (50.) und Daniel Neustädter (63.). Dann gelang Lukas Mersmann nach einem Freistoß von Sascha Markmann wenigstens der Ehrentreffer (88.), ehe Andre van den Berg mit seinem Tor zum 6:1 (90.) für den Schlusspunkt sorgte.

GWN: Wilmsen – N. Beughold (70. Macari), Wesseln, Mersmann, Markmann – Grabowsky (46. T. Beughold), Hesker – Tompa (46. Veauthier), Terziqi, Leifken – Szivos (46. Grotthoff).

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