Fußball: Eintracht-Pokal in Ahaus
GW Nottuln ohne Sieg nach Hause

Nottuln -

Ohne Sieg ist Landesligist GW Nottuln beim Eintracht-Pokal in Ahaus ausgeschieden. Coach Oliver Glaser machte seiner Mannschaft aber trotz der 2:5-Niederlage gegen den VfL Rhede keinen Vorwurf.

Dienstag, 26.07.2016, 21:07 Uhr

Oliver Leifken traf zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung für die Nottulner. Am Ende hieß es aber 2:5.
Oliver Leifken traf zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung für die Nottulner. Am Ende hieß es aber 2:5. Foto: Johannes Oetz

Ohne Sieg und mit nur einem Punkt aus drei Gruppenspielen haben sich die Landesliga-Fußballer von GW Nottuln am Dienstagabend aus dem Turnier um den Eintracht-Pokal in Ahaus verabschiedet. Das Team von Trainer Oliver Glaser kassierte nach den Partien gegen die SpVgg. Vreden (1:4) und den TuS Wüllen (1:1) mit dem 2:5 (2:4) gegen den Landesligisten VfL Rhede eine weitere Niederlage.

„Wir haben die gesamte Vorrunde mit nur zehn, elf Spielern bestritten. Auch fehlten verletzungs- und urlaubsbedingt zehn Jungs“, erklärte Glaser, der seiner Elf trotz der verpassten Endrunden-Teilnahme ausdrücklich „keinen Vorwurf“ machte. „Wir haben noch einige Baustellen. Das wissen wir, und daran wird in den nächsten Wochen gearbeitet.“

Die Grün-Weißen erwischten einen Blitzstart. Bereits in der zweiten Minute traf Oliver Leifken nach einem Zuspiel von Neuzugang Philipp Daldrup zur Führung. Anschließend hätten die Glaser-Schützlinge den Vorsprung weiter ausbauen müssen, doch scheiterte Julian Balzer an Rhedes Torhüter Marc Tebroke (10.), und Daldrup setzte einen Kopfball über das Gehäuse (11.).

Besser machten es dagegen die besonders bei Standardsituationen gefährlichen VfL-Kicker. Konrad Kaczmarek (13.), Yannik Oenning (21.), Robin Volmering (31.) und nochmals Oenning (41.) trafen innerhalb von nur 28 Minuten. Apropos treffen: Aufgrund eines Eigentores von Tobias Keil (45.) gingen die GWN-Kicker mit einem 2:4-Rückstand in die Kabine.

„Wir bekamen in der ersten Halbzeit keinen Zugriff“, beobachtete Oliver Glaser. „Das wurde nach dem Seitenwechsel besser. Außerdem hat die Mannschaft nur wenige Chancen des Gegners zugelassen.“ Zu einem weiteren Nottulner Treffer reichte es aber nicht mehr. Die besten Möglichkeiten vergaben der eingewechselte Timo Beughold (56.) und erneut Philipp Daldrup (88.). Zuvor hatte Martin Schüring in der 64. Minute für den 5:2-Endstand gesorgt.

GW Nottuln: Wilmsen – Bayer-Eynck, Klaus, S. Beughold – F. Schöne, Hesker, Markmann, Grabowsky (60. S. Schöne) – Balzer (54. T. Beughold), Leifken (65. Feitscher), Daldrup.

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