Fußball: Kreispokal Ahaus/Coesfeld 2016/17
GW Nottuln siegt bei Eintracht Ahaus

Nottuln -

GW Nottuln hat den ersten von zwei Vergleichen mit Landesliga-Konkurrent Eintracht Ahaus für sich entschieden. In der zweiten Runde des Kreispokals feierten die Gäste einen Sieg, der dank einer torreichen Schlussphase deutlich ausfiel.

Sonntag, 07.08.2016, 18:08 Uhr

Nico Beughold (li.) und seine Mitspieler von GW Nottuln ließen sich von Eintracht Ahaus nicht aus dem Kreispokal drängen und stehen in der dritten Runde.
Nico Beughold (li.) und seine Mitspieler von GW Nottuln ließen sich von Eintracht Ahaus nicht aus dem Kreispokal drängen und stehen in der dritten Runde. Foto: Sascha Keirat

„Ich weiß das Ergebnis richtig einzuordnen“, sagte Oliver Glaser , Trainer des Landesligisten GW Nottuln , nach dem 4:0 (0:0)- Auswärtssieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf Kreisebene gegen den Klassenkonkurrenten Eintracht Ahaus . Im Achtelfinale am 6. Oktober führt die Reise der Grün-Weißen zum Bezirksligisten Vorwärts Epe, der sich beim 1. FC Oldenburg Ahaus mit 14:1 durchsetzte.

Eine Woche vor dem Meisterschaftsstart (am 14. August müssen die Glaser-Schützlinge erneut in Ahaus antreten) befindet sich der Westfalenliga-Absteiger in guter Frühform. Der neue GWN-Coach möchte bei der Bewertung des Resultats jedoch nicht unerwähnt lassen, „dass unserer Gegner nicht mit der ersten Garnitur gespielt hat. Drei, vier Stammspieler haben gefehlt. Vielleicht wollte der Trainer im Hinblick auf den nächsten Sonntag nicht die Karten auf den Tisch legen.“ Und Glaser selbst? „Ich bin von den elf Spielern, die heute angefangen haben, überzeugt, dass sie in einer Woche wieder für einen Sieg in Ahaus sorgen könnten. Aber es stehen dann 16 Akteure im Kader, sodass ich noch genügend Alternativen habe.“

Die erste Halbzeit bezeichnete der Nottulner Übungsleiter als „ausgeglichen und träge“. Auf beiden Seiten sahen die Zuschauer eine große Möglichkeit. In Reihen der Gäste scheiterte Neuzugang Philipp Daldrup nach einem gekonnten Querpass von Steffen Beughold an Eintracht-Schlussmann Hendrik Vortkamp (33.). Auf der anderen Seite konnte sechs Minuten später GWN-Keeper Malte Wilmsen mit einer Glanzparade den Rückstand verhindern.

In der Halbzeit stellte Oliver Glaser seine Mannschaft taktisch ein wenig um. „Dadurch bekamen wir deutlich mehr Zugriff. Ahaus hatte bis zum Ende nicht eine Chance mehr.“ Während zunächst Oliver Leifken (47.), Felix Hesker (52.), Clemens Donner (61.) sowie erneut Philipp Daldrup (63.) gute Möglichkeiten ungenutzt ließen, machte es in der 69. Minute Sascha Markmann besser und nutze ein Zuspiel von Donner zum 1:0.

Damit war der Bann gebrochen, denn in den letzten acht Minuten durften die Gäste drei weitere Tore bejubeln. Im Anschluss an einen gekonnten Pass in die Schnittstelle der Abwehr von Henning Klaus war Clemens Donner zum 2:0 zur Stelle (82.). Nach Vorarbeit von Donner erhöhte Tim Ahmer 180 Sekunden später auf 3:0. Für den Schlusspunkt sorgte Timo Grabowsky, der mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 25 Metern für den 4:0-Endstand sorgte.

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