Fußball: Landesliga 4
GW Nottuln bleibt in Lengerich cool

Nottuln -

Fußball-Landesligist GW Nottuln hat nachgelegt: Nach dem 3:1-Heimsieg in der Vorwoche gegen den SV Herbern gewannen die Grün-Weißen am Sonntag mit 4:3 bei den starken Preußen in Lengerich. Clemens Donner und Steffen Beughold waren die gefeierten Spieler bei den Grün-Weißen.

Sonntag, 04.09.2016, 20:09 Uhr

Kann nach 94 Minuten noch sprinten: Steffen Beughold. Nottulns Abwehrspieler erzielte in der Nachspielzeit nach einem Konter den Siegtreffer.
Kann nach 94 Minuten noch sprinten: Steffen Beughold. Nottulns Abwehrspieler erzielte in der Nachspielzeit nach einem Konter den Siegtreffer. Foto: Johannes Oetz

„Das Spiel hätte heute auch 8:8 ausgehen können“, berichtete Oliver Glaser , Trainer von GW Nottuln , nach der Partie beim SC Preußen Lengerich . Doch es kam anders. Und das verdankte der Fußball-Landesligist aus den Baumbergen Steffen Beughold. Der Rückkehrer von der TSG Dülmen warf in der vierten Minute der Nachspielzeit noch einmal den Turbo an und erlief einen langen Ball seines Torhüters Malte Wilmsen. Eiskalt vollstreckte der gelernte Stürmer, der unter seinem neuen Trainer Oliver Glaser seinen Platz in der Dreierkette hat, zum Nottulner 4:3-Last-Minute-Sieg.

Neben Steffen Beughold sorgte noch ein anderer Gäste-Akteur für jede Menge Gesprächsstoff: Clemens Donner . Der Stürmer, der schon in der Vorwoche beim 3:1-Sieg gegen den SV Herbern drei Tore erzielt hatte, schlug auch in Lengerich wieder dreimal zu und unterstrich damit seine derzeit überragende Form.

„In der ersten Halbzeit haben wir sehr ordentlich gespielt“, berichtete Glaser am Abend recht nüchtern. Die Wahrheit war vielmehr, dass die Nottulner bei den hoch gehandelten Preußen ein klasse Spiel machten. Clemens Donner brachte GWN mit einem Doppelpack (11./31.) in Führung. Lengerich hatte zwar auch drei Möglichkeiten durch Dennis Greiff (5./20.) und Robin Surmann (23.), doch fast hätte Oliver Leifken praktisch mit dem Pausenpfiff noch das 3:0 gemacht.

Nach dem Seitenwechsel drängte der Platzherr auf den Anschlusstreffer, der Martin Fleige in der 56. Minute auch gelang. „Wir haben in dieser Phase wieder den Zugriff auf das Spiel verloren und standen zu tief. Wir müssen einfach höher verteidigen. Daran werden wir weiter arbeiten“, kündigte Glaser schon einmal einen zentralen Trainingsinhalt für die nächsten Tage an.

So wunderte sich Nottulns Übungsleiter auch nicht, dass Kevin Wolff in der 72. Minute per Kopf der Ausgleich gelang.

Doch die Nottulner bewiesen Nehmerqualitäten. Nach einem Konter wurde Felix Hesker im Lengericher Strafraum gefoult. Den Elfmeter verwandelte Donner sicher (76.). Es wurde aber immer noch nicht ruhiger. Nach einem Foul an Nico Niemeier gab es auf der anderen Seite einen umstrittenen Strafstoß. „Das war ein Witz“, sagte Glaser, der einige Entscheidungen des Unparteiischen nicht nachvollziehen konnte. Philipp Härle war das egal: Er schoss das Leder unhaltbar unter die Querlatte zum 3:3 (83.).

Jetzt wollten die Gastgeber mehr und warfen alles nach vorne. Doch sie hatten ihre Rechnung ohne Steffen Beughold gemacht. . .

Nach diesem Sieg verbesserten sich die Nottulner auf Rang sechs. Am kommenden Sonntag kommt es damit im Baumberge-Stadion zum Spitzenspiel, denn Tabellenführer Beckum gibt dann seine Visitenkarte ab. Am Sonntag gewann die Spielvereinigung mit 1:0 gegen Eintracht Ahaus.

GWN: Wilmsen – St. Beughold, Klaus, T. Beughold – Grabowsky (84. Balzer), Markmann – S. Schöne (68. Bayer-Eynck), Hesker, Leifken – Ahmer (55. Reidegeld), Donner – Tore: 0:1/0:2 Donner (11./31.), 1:2 Fleige (56.), 2:2 Wolff (72.), 2:3 Donner (76./ FE), 3:3 Härle (83.), 3:4 St. Beughold (90.+4)

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4281442?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35336%2F4846143%2F4846147%2F
Keine Ruhe im Rattenhaus - Nachbarin reißt Geduldsfaden
Maßnahmen gegen die Ratten von nebenan: Das Grün vor dem Wohnzimmerfenster wurde zurückgeschnitten, die Löcher im Gemäuer wurden verfüllt.
Nachrichten-Ticker