Fußball: Frauen-Landesliga
Nottulns Trainerin Sabrina Prenzel ärgert sich über einen Pfiff

Nottuln -

Sabrina Prenzel, Trainerin der Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln, brauchte nach der 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den 1. FC Gievenbeck einige Minuten, um runterzukommen.

Sonntag, 11.09.2016, 18:09 Uhr

Das Nachsehen hatten die GWN-Frauen mit Karla Brinkschulte (l.) bei der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Gievenbeck. Foto: Marco Steinbrenner
Das Nachsehen hatten die GWN-Frauen mit Karla Brinkschulte (l.) bei der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Gievenbeck. Foto: Marco Steinbrenner Foto: Marco Steinbrenner

Die Grün-Weißen warten auch nach dem dritten Spieltag weiterhin auf den ersten Sieg und nehmen mit lediglich einem Zähler den drittletzten Platz ein. „Das ist für uns eine ganz neue Situation, so weit unten zu stehen. Wir benötigen dringend ein Erfolgserlebnis“, sagte Prenzel .

Die Grün-Weißen waren auf dem alten Kunstrasenplatz die von Beginn an dominierende Mannschaft. Das einzige Manko war jedoch der mangelhafte Torabschluss. „Wir hätten zur Pause mit 3:0 in Führung liegen müssen.“ Nora Kersting tauchte gleich zweimal alleine vor Gievenbecks Torhüterin Christina Zesing auf und schaffte es nicht, den Ball im Gehäuse unterzubringen. „Wir waren drückend überlegen. Gievenbeck hatte nicht eine Chance. Nur der Treffer für uns wollte einfach nicht fallen“, fasste Sabrina Prenzel die ersten 45 Minuten zusammen.

Spielentscheidend war für die Nottulner Trainerin ein Abseitspfiff des Schiedsrichters (67.). Kim Weber und Anna Lindemann wären frei vor Zesing aufgetaucht. „Das war eine 1000-prozentige Tormöglichkeit und niemals Abseits“, ärgerte sich die Übungsleiterin. „Wenn wir in dieser Szene das Tor gemacht hätten, wäre Gievenbeck mausetot gewesen.“

So aber erzielten die Gäste nur 120 Sekunden später das Tor des Tages durch Jasmin Walde. „Der Treffer fiel aus dem Nichts“, so Prenzel. In der Schlussphase drängten die Grün-Weißen mit aller Macht noch auf den längst überfälligen Ausgleich, doch es sollte nicht sein. Kim Weber, Anna Lindemann und Denise Waltering fehlte das notwendige Quäntchen Glück im Abschluss.

GWN: Mensmann – Wirtz, Krampe, Feitscher, Greve – Waltering, Brinkschulte, Weber, Schäfer – Kersting, Lindemann

Tor: 0:1 Walde (69.)

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