Fußball: Landesliga 4
„Wir sind alle sehr ruhig in Nottuln“ – Dirk Teichmann im Interview

Senden/Nottuln -

Vor dem Nachbarschaftsduell beim VfL Senden spricht Dirk Teichmann, der Teammanager von GW Nottuln, im Interview über die bisher schwierige Saison, über die vielen Ex-Nottulner beim VfL Senden und den künftigen Weg der Grün-Weißen.

Donnerstag, 27.10.2016, 10:00 Uhr

Dirk Teichmann ist bei GW Nottuln unter anderem Teammanager. 
Dirk Teichmann ist bei GW Nottuln unter anderem Teammanager.  Foto: Johannes Oetz

Nachbarschaftsduell in der Fußball-Landesliga 4: Westfalenliga-Absteiger GW Nottuln gastiert am Sonntag (15 Uhr) beim VfL Senden . Die Grün-Weißen stehen auf dem zwölften Platz, einen Punkt vor einem Abstiegsrang. Der 45-jährige gebürtige Nottulner Dirk Teichmann ist unter anderem Teammanager bei GWN.

Wie bewerten Sie die bisherige Saison von GW Nottuln?

Teichmann: Durchwachsen. Wir haben uns natürlich ein bisschen mehr erhofft, aber man muss das auch richtig einordnen. Erst einmal muss die Mannschaft einen Abstieg verdauen und in der neuen Liga klarkommen. Wir sind alle sehr ruhig in Nottuln, haben das Wort Abstiegskampf aber auch schon in den Mund genommen. In einigen Spielen hat die Mannschaft aber gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt.

Ich weiß, wie stark die Sendener sind

Dirk Teichmann

Wie sind die Chancen am Sonntag in Senden?

Teichmann: Senden ist ganz klar Favorit. Wir können zufrieden sein, wenn wir einen Punkt holen. Es müsste schon alles zusammenpassen, um einen Dreier mitzunehmen. Ich weiß, wie stark die Sendener sind.

Abed, Otto, Morzonek, die beiden Torhüter, Trainer Rainer Leifken – der VfL ist ja fast schon eine kleine Nottulner Filiale.

Teichmann: Ja, das kann man so sagen. Die beiden Schnapper sind keine Schlechten, auch die anderen waren Leistungsträger bei uns. Daran sieht man, was für ein Potenzial diese Sendener Mannschaft hat.

Haben Sie Sorgen, dass GW Nottuln in naher Zukunft noch mehr Spieler an den VfL Senden verliert?

Wir wollen weiter einen bescheidenen Weg gehen

Dirk Teichmann

Teichmann: Ach ja, das ist ja immer ein Thema. Wir sind seit Jahren ein bescheidener Club. Vor vielen Jahren hatten wir ein Leistungssportkonzept zur Förderung der eigenen Jugendlichen ins Leben gerufen. Das wird jetzt wieder befeuert. Wir wollen weiter einen bescheidenen Weg gehen und versuchen, die erste Mannschaft mit eigenen Leuten zu bestücken. Wir setzen den Hebel jetzt ganz klar bei der Jugend an, nicht bei den Senioren. Ich habe aber kein Problem damit, wenn ein großes Talent den Verein verlässt, um woanders weiterzukommen.

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