Fußball: Landesliga 4
GW Nottuln weiter mit Oliver Glaser

Nottuln -

Die Mannschaft steht hinter ihm, der Vorstand vertraut ihm: Aus diesen beiden Gründen verlängerte jetzt Fußball-Landesligist GW Nottuln den Vertrag mit Trainer Oliver Glaser um ein weiteres Jahr. Die Grün-Weißen glauben, dass der Billerbecker genau der richtige Mann für das junge Team ist.

Mittwoch, 23.11.2016, 06:11 Uhr

Gibt bei GW Nottuln weiter die Richtung vor: Oliver Glaser. Trainer und Verein einigten sich jetzt auf eine weitere Zusammenarbeit.
Gibt bei GW Nottuln weiter die Richtung vor: Oliver Glaser. Trainer und Verein einigten sich jetzt auf eine weitere Zusammenarbeit. Foto: Johannes Oetz

„Die Mannschaft hat großes Potenzial. Wir sind uns sicher, dass Oliver Glaser der richtige Mann ist, um dieses Potenzial herauszukitzeln.“ Dirk Teichmann , Team-Manager des Fußball-Landesligisten Grün-Weiß Nottuln , hat eine hohe Meinung vom derzeitigen Coach. Deshalb einigten sich die Grün-Weißen jetzt mit dem Billerbecker darauf, die Zusammenarbeit um mindestens ein weiteres Jahr fortzusetzen.

Glaser geht damit in seine zweite Saison bei den Nottulnern. Davor war er zwölf Jahre lang Trainer verschiedener Mannschaften der DJK Eintracht Coesfeld-VBRS gewesen und hatte anschließend ein Jahr lang den Landesligisten SV Eintracht Ahaus trainiert, ehe er eine Pause einlegte.

Glaser unterrichtet am Coesfelder Gymnasium Nepomuceum die Fächer Englisch und Sport. Damit bringt er schon von Berufs wegen eine Eigenschaft mit, die Teichmann besonders an Glaser schätzt: „Er kann komplexe Sachverhalte unheimlich gut vermitteln. Am Ende verstehen es wirklich alle.“ Eine weitere Stärke des 43-Jährigen sei es, dass er den Zusammenhalt der Mannschaft enorm fördere. „Und“, fügt Teichmann hinzu, „er ist ein gerechter Trainer. Er stellt die Mannschaft nach Trainingsbeteiligung und nach Trainingsleistung auf. Er hat kein Problem damit, auch einmal einen großen Namen auf die Bank zu setzen. Und das gefällt mir ausgesprochen gut.“

Glaser freut sich darüber, dass ihm der Verein weiter das Vertrauen ausspricht. „Nach drei Minuten hatten wir uns schon geeinigt“, berichtet er. „Es macht mir unheimlich Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Wir wollen hier etwas aufbauen. Deshalb freue ich mich, dass ich die Mannschaft weiterentwickeln darf.“

Das Team habe sich in den letzten Wochen zwar verbessert, aber auch unter den vielen Verletzten gelitten. „Was jetzt noch fehlt, dass sind die Ergebnisse“, erklärt Glaser. Drei Spiele bestreiten die Grün-Weißen noch bis zur Winterpause. In dieser Zeit will das Team schon eifrig Punkte sammeln, um den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern. „Uns war schon im Sommer klar, dass wir nach dem Westfalenliga-Abstieg eine Übergangssaison vor uns haben. Der Kader wurde erst sehr spät zusammengestellt. Jetzt haben wir Klarheit in der Trainerfrage. Die Planungen für das nächste Jahr haben schon begonnen“, erzählt Teichmann.

In der Winterpause hoffen die Nottulner darauf, dass einige der Langzeitverletzten zurückkehren werden. Jan Ehm war im Pokalspiel in Coesfeld am vergangenen Samstag schon wieder dabei und absolvierte 78 Minuten. Auch Felix Gronover hat das Training beim Tabellenelften wieder aufgenommen, dürfte aber genau wie Simon Kentrup erst nach der Winterpause wieder eine echte Alternative sein. Bleibt Mirko Schinke, dessen hartnäckige Zeh-Verletzung ihm immer noch große Probleme bereitet.

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