DJK GW Nottuln
„Absteigen werden wir sicher nicht“

Nottuln -

Die Nottulner Landesliga-Fußballerinnen haben sich gefangen. Hält der Trend bis zum Saisonende an? WN-Mitarbeiter Klaus Fallberg sprach mit Trainerin Sabrina Prenzel.

Sonntag, 01.01.2017, 20:01 Uhr

Hatten viel zu besprechen: Trainerin Sabrina Prenzel und Mannschaftsführerin Denise Waltering.
Hatten viel zu besprechen: Trainerin Sabrina Prenzel und Mannschaftsführerin Denise Waltering. Foto: Klaus Fallberg

Zum Jahreswechsel blicken die Fußballer aus den Baumbergen auf die bisherige Saison zurück. Was hatte man sich vorgenommen? Und was ist daraus geworden? Das wollen wir in einer Serie von den heimischen Trainern wissen. Allen Coaches stellten wir dieselben vier Fragen. Heute: Sabrina Prenzel , Trainerin der Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln , im Gespräch mit WN-Mitarbeiter Klaus Fallberg .

Hallo, Frau Prenzel, mit welchen Erwartungen sind Sie mit Ihrer Mannschaft in die Saison 2016/17 gestartet?

Sabrina Prenzel: Ganz klar: Wir wollten oben mitspielen. Aus meiner Sicht haben wir die erforderliche Qualität in der Mannschaft. Das haben wir in den letzten Jahren auch oft bewiesen, als wir in schöner Regelmäßigkeit unter die ersten vier Mannschaften in der Tabelle gekommen sind. Das wollten wir in der laufenden Saison auch schaffen.

Wie haben Sie den bisherigen Saisonverlauf empfunden?

Sabrina Prenzel: Wie gesagt, wir wollten oben mitspielen und fanden uns dann auf einmal im Abstiegskampf wieder. Eine für uns vollkommen ungewohnte Situation. Da geht es uns wie den Bundesliga-Mannschaften, die überraschend im Tabellenkeller stehen: Damit musst du im Kopf erst einmal klar kommen und den Kampf, den die abstiegskampferprobten Mannschaften dir anbieten, auch annehmen. Das ist gar nicht so leicht. Aber die mannschaftliche Geschlossenheit unserer Truppe ist einmalig. Wir haben uns gemeinsam aus der schwierigen Situation befreit und in den letzten Spielen wieder richtig guten Fußball gezeigt.

Welche Gründe gibt es für das bisherige Abschneiden?

Sabrina Prenzel: Wir hatten in dieser Saison unglaubliche personelle Probleme. Ich weiß gar nicht, ob wir zwei Mal hintereinander mit der gleichen Aufstellung gespielt haben. Wir mussten ständig improvisieren. Teilweise mussten wir Spielerinnen reaktivieren, die schon aufgehört hatten. Die haben uns in der Notsituation ausgeholfen. Das war natürlich toll! Eine Art „Dosenöffner“ war unser erster Sieg der Saison am 2. Oktober gegen Brochterbeck. Da hatte ich das Gefühl, dass ein Ruck durch die Truppe ging. Danach haben wir endlich angefangen, Fußball zu spielen.

Wie sieht die Zielsetzung für den Rest der Saison aus?

Sabrina Prenzel: Wir wollen natürlich am Ende der Saison so weit oben wie möglich stehen. Aber die Liga ist sehr ausgeglichen. Auf Platz vier haben wir sieben Punkte Rückstand, auf den ersten Abstiegsplatz sechs Punkte Vorsprung. Es bleibt also spannend. Wenn wir mit unserer jungen Mannschaft, die ein Durchschnittsalter von nur 21,6 Jahren hat, vom Verletzungspech verschont bleiben, wollen wir in der Rückrunde richtig Gas geben. Absteigen werden wir ganz sicher nicht!

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