Fußball: Vorbereitung
GW Nottuln II – Arminia Appelhülsen: Aufholjagd zum Remis

Nottuln -

Es war ein torreiches und spannendes Derby: GW Nottuln II und Arminia Appelhülsen trennten sich 4:4 unentschieden.

Sonntag, 05.02.2017, 19:02 Uhr

Den Ball im Blick: Armine Patrick Schölling (vorne) schirmt das Spielgerät gekonnt vor Nottulns Thorsten Scholz ab.
Den Ball im Blick: Armine Patrick Schölling (vorne) schirmt das Spielgerät gekonnt vor Nottulns Thorsten Scholz ab. Foto: Marco Steinbrenner

Acht Tore sahen die Zuschauer im Freundschaftsspiel zwischen den Kreisliga A-Fußballern von GW Nottuln II und dem B-Ligisten Arminia Appelhülsen . Am Ende trennten sich beide Teams auf dem alten Nottulner Kunstrasenplatz im Gemeindederby 4:4 (1:4)-Unentschieden.

„Das Remis geht in Ordnung“, sagte Arminen-Coach Ingo Witschenbach . GWN II-Trainer Oliver Gerson war mit der Vorstellung seiner Elf in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht zufrieden. „Nach der Pause haben wir uns aber gesteigert.“

Die Landesliga-Reserve erwischte einen vielversprechenden Start und ging bereits in der zehnten Minute durch Thorsten Scholz in Führung. Doch das war es dann auch schon mit der Herrlichkeit der Grün-Weißen bis zum Seitenwechsel. „Unsere Defensivleistung war katas­trophal“, beobachtete Gerson.

Und die Gäste aus Appelhülsen nutzten die Schwächen gnadenlos aus. Marvin Gerson (30.), Björn Garlichs (35.), der Ex-Nottulner Timo Schwabe (43.) und erneut Marvin Gerson (45.) sorgten mit ihren Treffern für den 4:1-Pausenvorsprung. „Wir haben die Schwachstellen des Gegners sehr gut ausgenutzt“, sagte Ingo Witschenbach.

Nach dem Wiederanpfiff plätscherte die Begegnung zunächst für 20 Minuten vor sich hin. Anschließend jedoch steigerten sich die Platzherren und starteten die Aufholjagd. Marcel Wittassek (65.), Neuzugang Sagroß Esmailpour (75.) sowie Lennart Faltmann (80.) bejubelten ihre Tore zum 4:4-Endstand.

„Bei uns haben die Kräfte deutlich nachgelassen“, fand der Appelhülsener Übungsleiter nach der torreichen Begegnung schnell eine Begründung für den verspielten Vorsprung.

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