Bogensport: Jugendverbandsrunde
Fortuna Schapdetten: Jannis Kuschel zielsicher gestartet

Schapdetten -

Jannis Kuschel, Bogenschütze von Fortuna Schapdetten, ist mit guten Platzierungen aus Dortmund zurückgekommen. Dabei hat er bemerkenswerte Kraftausdauer gezeigt.

Mittwoch, 24.05.2017, 16:05 Uhr

Jannis Kuschel trainiert in Schapdetten und hat jetzt bei der Jugendverbandsrunde in Dortmund gezeigt, wie gut er den Bogensport beherrscht.
Jannis Kuschel trainiert in Schapdetten und hat jetzt bei der Jugendverbandsrunde in Dortmund gezeigt, wie gut er den Bogensport beherrscht. Foto: Günter Kuhr

In Dortmund wurde am Wochenende die erste Station der Jugendverbandsrunde im Bogenschießen ausgetragen. Die teilnehmenden Landesverbände aus Hessen, Niedersachsen, Rheinland und Westfalen schickten jeweils ihre drei besten Sportler der Altersklassen Schüler, Jugend und Junioren ins Rennen. Dazu zählte auch der Landeskadersportler Jannis Kuschel vom SV Fortuna Schapdetten.

Insgesamt 144 Wettkampfpfeile absolvierte Kuschel auf die olympische Distanz von 70 Metern. Seine Bilanz nach zwei Wettkampftagen kann sich sehen lassen: Unter den Top-3-Junioren, die der westfälische Landeskadertrainer Carsten Knorr für diesen Wettkampf ausgewählt hatte, übernahm Jannis Kuschel an beiden Tagen die Spitzenposition. In der Gesamtwertung der teilnehmenden Landesverbände erreichte er am ersten Wettkampftag Rang fünf und beendete den zweiten Tag mit Rang vier.

Bogenschießen ist eine Sportart, bei der Kraftausdauer gefordert wird. Mit dem Zuggewicht seines Sportbogens von 37 Pfund bewältigte Jannis Kuschel bei diesem Wettkampf 2,7 Tonnen. Die besondere Herausforderung besteht beim Bogensport darin, auch zum Wettkampfende jeden einzelnen Pfeil feinmotorisch koordiniert mit einer hohen Bewegungskonstanz schießen zu können. Um die spezielle Kraft auszubilden, absolviert Jannis Kuschel drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche beim SV Fortuna Schapdetten, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. Und ergänzt: „Mit der neuen Bogensportanlage, die noch in diesem Jahr fertiggestellt werden soll, werden sich seine leistungssportlichen Trainingsbedingungen deutlich verbessern.“

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