Fußball: Landesliga 4
GW Nottuln blamiert sich im Testspiel

Nottuln -

Fußball-Landesligist GW Nottuln hat noch nicht seine Linie gefunden. In der Vorwoche spielte die Mannschaft beim 1:1 gegen Lengerich lange Zeit gut. Unter der Woche gab es dann jedoch ein Debakel im Testspiel gegen den 1. FC Gievenbeck. Am Sonntag nun geht die Reise zum Aufsteiger TuS Altenberge.

Samstag, 23.09.2017, 06:09 Uhr

Fehlt in Altenberge aufgrund einer Sperre: Ali Shinawi. Der Wirbelwind auf dem Nottulner Flügel sah gegen den SC Preußen Lengerich in der Vorwoche die Ampelkarte.
Fehlt in Altenberge aufgrund einer Sperre: Ali Shinawi. Der Wirbelwind auf dem Nottulner Flügel sah gegen den SC Preußen Lengerich in der Vorwoche die Ampelkarte. Foto: Johannes Oetz

Vor knapp zwei Wochen traten die Landesliga-Fußballer von GW Nottuln beim Aufsteiger Werner SC an und feierten mit dem 2:1-Sieg den bislang einzigen Auswärtssieg der noch jungen Saison. Am morgigen Sonntag (24. September) müssen die Grün-Weißen wieder bei einem Liga-Neuling antreten: Altenberge besitzt ab 15 Uhr die Gastgeberrolle. Der TuS wartet inzwischen seit drei Partien auf einen Sieg.

Zuletzt kassierte der Tabellenelfte zwei Niederlagen beim SV Mesum (0:2) und gegen den SV Dorsten-Hardt (3:5).

Die Schützlinge von Oliver Glaser verloren am vergangenen Sonntag das Heimspiel gegen den SC Preußen Lengerich zwar nicht, doch mehr als ein torloses Unentschieden sprang nicht heraus. Acht Punkte aus sechs Spielen bedeuten im Augenblick Platz acht. „Speziell in der zweiten Halbzeit haben wir gegen Lengerich ein sehr gutes Spiel gemacht“, erinnert sich der Nottulner Coach. „Leider haben wir aber wieder einmal zu viele Chancen liegengelassen.“ Alleine in der Nachspielzeit hätte GWN noch zwei Treffer erzielen können.

Das Team aus Altenberge sah Glaser in einem Vorbereitungsspiel und gewann die Erkenntnis, „dass wir es mit einer technisch durchweg guten Mannschaft zu tun bekommen, die schnellen Fußball spielt und meist hoch agiert“. Da GWN-Kapitän Sascha Markmann aus Altenberge kommt, erhält der Nottulner Übungsleiter weitere Insider-Informationen. Um erneut in der Fremde einen Dreier zu landen, „müssen wir alles abrufen“.

Das passierte am vergangenen Dienstag im kurzfristig vereinbarten Testspiel beim Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck nicht. Mit 0:10 kam die Glaser-Elf unter die Räder und kassierte alleine in der letzten Viertelstunde sechs Gegentreffer. „Es hat an allem gefehlt“, berichtete Nottulns Übungsleiter, der überwiegend Spielern aus der zweiten Reihe eine Möglichkeit gab, sich zu präsentieren. „Das war ein peinlicher Auftritt und eindeutig zu wenig für eine Mannschaft, die ambitionierten Landesliga-Fußball spielen will.“ Entsprechend deutlich fiel am Donnerstag während der ersten Trainingseinheit nach der Gievenbeck-Partie die Ansprache des Coachs aus.

Für das Spiel in Altenberge hat sich Tim Ahmer wieder fit gemeldet. Der Offensivakteur hatte aufgrund einer Grippe gegen Lengerich passen müssen. Auch die Innenverteidiger Max Wenning sowie Till Zumkley kehren in den Kader zurück. „Einige Spieler waren in der Woche krank. Ich gehe aber davon, dass niemand davon fehlen wird.“ Einzig Ali Shinawi muss aufgrund seiner Gelb-Roten Karte aus der Lengerich-Partie zuschauen.

Der nächste Gegner kurz vorgestellt: TuS Altenberge

Schon drei Spieltage vor Schluss der Meisterschaftssaison 2016/17 schafft der TuS Altenberge durch einen 3:2-Sieg beim Verfolger SV Wilmsberg den Aufstieg in die Landesliga. Es waren drei Schlagworte, die das Team aus dem Kreis Steinfurt die gesamte Saison begleiteten: Teamgeist, Freude, Siegertypen. Das war das Motto, das Trainer Florian Reckels seiner Elf ein Jahr lang eingebläut hatte.

GW Nottuln und sein morgiger Gastgeber haben eine große Gemeinsamkeit: Seit vielen Jahren arbeitet Altenberge mit seiner Philosophie, auf eine gut ausgebildete eigene Jugend zu setzen, daraufhin, die Früchte im Seniorenbereich zu ernten.

Als Ziel gaben die Verantwortlichen des Aufsteigers den Klassenerhalt an. Florian Reckels hat ein gutes Gefühl: „Wir sind sportlich konkurrenzfähig.“ oet

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