Fußball: Frauen-Landesliga 3
Damen von GW Nottuln bisher zufrieden

Nottuln -

Die Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln überwintern als Fünfter. Im WN-Interview äußerten sich jetzt vier tragende Säulen zu dem bisher Erreichten.

Donnerstag, 21.12.2017, 19:12 Uhr

Vier wichtige Säulen bei GW Nottuln (hinten, v.l.): Coach Matthias Feitscher und Trainerin Sabrina Prenzel sowie (vorne, v.l.): die Co-Spielführerinnen Denise Waltering und Melina Krampe.
Vier wichtige Säulen bei GW Nottuln (hinten, v.l.): Coach Matthias Feitscher und Trainerin Sabrina Prenzel sowie (vorne, v.l.): die Co-Spielführerinnen Denise Waltering und Melina Krampe. Foto: Klaus Fallberg

Nach 13 Spieltagen, sechs Siegen, fünf Niederlagen, zwei Unentschieden, 26 geschossenen und 25 kassierten Toren und 20 gewonnenen Punkten belegen die Landesliga-Fußballerinnen von Grün-Weiß Nottuln Tabellenplatz fünf. Mit dem Trainerduo Sabrina Prenzel und Matthias Feitscher sowie den Co-Spielführerinnen Melina Krampe und Denise Waltering sprach unser Mitarbeiter Klaus Fallberg über den bisherigen Saisonverlauf und die Erwartungen an das kommende Jahr.

Sie beenden das Jahr 2017 als Tabellenfünfter. Wie zufrieden sind Trainerteam und Mannschaft mit diesem Ergebnis?

Sabrina Prenzel: Vor der Saison hätte ich den Platz sofort unterschrieben. Rückblickend muss ich aber sagen, dass Platz zwei oder drei mit etwas mehr Glück auch drin gewesen wäre.

Melina Krampe: Ich bin mit der Platzierung zufrieden. Wenn man bedenkt, dass wir in der letzten Saison nicht so gut abgeschnitten haben und jetzt mit einer echt jungen Truppe spielen, ist Platz fünf gar nicht so schlecht.

Das erste Spiel der Hinrunde haben Sie gegen den SSV Rhade mit 0:5 verloren. Das Rückrunde ging wieder mit 5:0 an Rhade. Kann man so etwas erklären?

Matthias Feitscher: In Anlehnung an den legendären Spruch des englischen Fußball-Nationalspielers Gary Lineker würde ich sagen: Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Frauen jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnt Rhade. Aber im Ernst: Rhade macht eine hervorragende Jugendarbeit. Die weibliche U 17 spielt nicht umsonst in der Regionalliga. Und offenbar liegen wir denen.

Denise Waltering: „So komisch das auch klingt: Hätten wir im letzten Spiel gegen Rhade das durchaus mögliche 1:1 gemacht, wäre das Spiel anders ausgegangen. Im Gegenzug kriegen wir quasi die Tore zum 2:0 und 3:0.

Nach fünf Spieltagen hatte Ihr Team erst vier Punkte auf dem Konto und befand sich zwischendurch mal auf dem letzten Tabellenplatz. Dann wurden in acht Spielen 16 Punkte geholt. Welche Gründe gab es dafür?

Sabrina Prenzel: Wir hatten ein schweres Auftaktprogramm und konnten in den ersten Spielen nie mit der besten Mannschaft auflaufen. Aber wir haben immer an uns geglaubt, und auf einmal lief es.

Denise Waltering: Unsere jungen Spielerinnen mussten sich erst einmal an Tempo und Athletik der Landesliga gewöhnen. Dafür brauchten sie natürlich etwas Zeit. Aber jetzt sind sie im Spiel.

In 13 Saisonspielen hat die Mannschaft 26 Tore geschossen und 25 reingekriegt. Schießen Sie zu wenig Tore oder kassieren Sie zu viele?

Sabrina Prenzel: Ganz klar: Wir schießen einfach zu wenig Tore. Wir erarbeiten uns Riesenchancen und vergeben sie auch wieder. Im Training knallen sie die Dinger rein wie die Weltmeister.

Matthias Feitscher: Wenn man Cleverness und Routine trainieren könnte, dann würden wir ganz oben stehen.

Wo wird Ihre Mannschaft am Ende der Saison in der Tabelle zu finden sein?

Denise Waltering: Platz vier.

Melina Krampe: Bleiben auf fünf.

Sabrina Prenzel: Besser als fünf.

Matthias Feitscher: Platz zwei.

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