Handball: Kreisliga
GW Nottuln zieht ersatzgeschwächt an Mettingen vorbei

Nottuln -

Die Kreisliga-Handballer von GW Nottuln sind wieder in der Erfolgsspur: Im Heimspiel setzten sich die Grün-Weißen mit 30:27 (15:15) gegen den VfL Eintracht Mettingen durch.

Montag, 12.03.2018, 17:03 Uhr

60 Minuten auf der Platte: Florian Poppe musste aufgrund der Personalprobleme bei GWN durchspielen.
60 Minuten auf der Platte: Florian Poppe musste aufgrund der Personalprobleme bei GWN durchspielen. Foto: Johannes Oetz

Dank des Erfolgs zogen sie in der Tabelle an den Gästen vorbei. Nottuln ist jetzt Fünfter.

Die Vorzeichen für den Gastgeber waren denkbar schlecht. Immerhin fehlte mit Fabian Rotermund , Max Thur , Carsten Weitkamp und Martin Roesner beinahe der gesamte Rückraum. Benedikt Frye, der für den in Urlaub weilenden Trainer Stefan Göcke das Kommando auf der Bank übernahm, musste jedoch noch zwei weitere Hiobsbotschaften verdauen. Kurzfristig sagten auch Torhüter Sven Amann und Aufbauspieler Yannis Frye krankheitsbedingt ab.

Frye machte aus der Not eine Tugend und beorderte den vielseitig einsetzbaren Linksaußen Linnert Determann in den Aufbau. Diese Maßnahme erwies sich als goldrichtig, denn Determann trug mit seinen sieben Treffern maßgeblich zum überraschenden Heimsieg bei. Damit konnten die Grün-Weißen ihren Hinspielerfolg gegen den letztjährigen Meisterschaftskonkurrenten wiederholen.

Die Nottulner gingen konzentriert in die Begegnung, die bis zum Schluss eng blieb. Vor allem in der Abwehr zeigten sich die Frye-Schützlinge sehr aufmerksam und ließen nur wenig zu. Immer wieder wechselte die Führung. Zur Pause hieß es 15:15.

Nach dem Wiederanpfiff dauerte es bis zur 52. Minute, ehe Gerrit Kracht seine Farben erstmals mit drei Treffern in Führung brachte. So langsam begann sich der unbändige Siegeswillen der Grün-Weißen auszuzahlen. Mit Tempo und Entschlossenheit wurden die Angriffe nun fast perfekt zu Ende gespielt. Die Nottulner, bei denen Florian Poppe auf Außen durchspielte, verteidigten diesen Vorsprung bis zum Schluss. Dabei ließen sie sich am Ende auch von der offensiven Manndeckung des VfL nicht mehr aus dem Konzept bringen.

„Das war ein Sieg der Moral“, freute sich der Nottulner Interimstrainer. „Aus dieser tollen Truppe möchte ich niemanden herausheben. Die Tore sprechen für sich.“

GWN: Jörg Ruhnke (8), Linnert Determann (7), Florian Poppe (5), Tobias Last (3), Maximilian Halm (2), Gerrit Kracht (2), David Holzgreve (2) und Dario Wottke (1).

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