Fußball: Frauen Landesliga
Defensivverhalten von GW Nottuln ist verbesserungsfähig

Nottuln -

Die Landesliga-Fußballerinnen von Grün-Weiß Nottuln kamen am Sonntag gegen Schlusslicht SuS Concordia Flaesheim nicht über ein 3:3 hinaus.

Montag, 24.09.2018, 16:50 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 24.09.2018, 09:14 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 24.09.2018, 16:50 Uhr
In der Defensive mussten Nottulns Melina Krampe (r.) und ihre Mitspielerinnen Schwerstarbeit verrichten.
In der Defensive mussten Nottulns Melina Krampe (r.) und ihre Mitspielerinnen Schwerstarbeit verrichten. Foto: Johannes Oetz

Damit bleiben die Schützlinge von GWN-Coach Hilmar Schinske in der Tabelle auf Rang vier, während der Westfalenliga-Absteiger mit einem Punkt auf dem Konto Schlusslicht bleibt. Nächste Woche reisen die Nottulnerinnen zum Tabellensiebten Fortuna Gronau 09/54, die beim Fünften SV Herbern 2:2 spielten und einen Punkt entführten.

„Ich wäre heute besser im Bett geblieben“, zeigte sich Nottulns Trainer Hilmar Schinske vom Spiel seiner Mannschaft enttäuscht. Vor allem in der Deckung lief es nicht gut: „Wir kriegen einfach zu viele Gegentore“, ärgerte er sich. Bereits nach 14 Spielminuten musste Nottulns Torhüterin Katharina Schneider erstmals hinter sich greifen. Anna Lindemann erzielte in der 28. Minute den Ausgleich. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.

Als erneut Anna Lindemann kurz nach dem Wechsel das 2:1 erzielte (50.), schien der nächste Heimsieg greifbar. Doch die zweikampfstarken Gäste steckten nicht auf. Im Gegenteil: Zunächst fiel der 2:2-Ausgleich durch Flaesheims Saskia Kreuz (57.) und drei Minuten später (60.) die erneute Führung durch Julia Siska. In dieser Phase zeigten die Gäste, dass sie wesentlich besser sind, als der Tabellenplatz vermuten lässt.

Schinske trieb seine Mannschaft bei Dauerregen zwar immer wieder an, doch mehr als der Ausgleich sollte nicht fallen. Nach einem Konter über die pfeilschnelle Josefine Höppener konnte Flaesheims Torfrau Christa Stockhofe den Ball zwar noch parieren, doch Denise Waltering staubte zum 3:3 ab.Dabei blieb es, auch weil die Grün-Weißen die wenigen Konterchancen nicht sauber zu Ende spielten. „Unser Passspiel war leider zu ungenau. Der Gegner konnte unser Aufbauspiel immer wieder unterbinden“, kritisierte Nottulns Trainer.„Es geht aufwärts“, freute sich dagegen SuS-Coach Dirk Giezenaar und ließ nicht unerwähnt, dass seine Mannschaft bisher einiges Pech hatte. Angesichts des Auftritts in Nottuln darf man ihm das wohl glauben.

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