Fußball: Achtelfinale im DFB-Pokal
Nottuln verliert Derby in Dülmen klar

Nottuln -

Seit Dienstag um 21.22 Uhr können sich die Landesliga-Fußballer von GW Nottuln einzig und allein auf die Meisterschaft konzentrieren.

Donnerstag, 04.10.2018, 16:10 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.10.2018, 21:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 04.10.2018, 16:10 Uhr
Ali Shinawi (r.) und seine Mitspieler von GW Nottuln kassierten beim Bezirksligisten TSG Dülmen eine verdiente Pokal-Pleite.
Ali Shinawi (r.) und seine Mitspieler von GW Nottuln kassierten beim Bezirksligisten TSG Dülmen eine verdiente Pokal-Pleite. Foto: Steinbrenner

Das Team von Trainer Oliver Glaser schied nach einer überraschend deutlichen 0:3 (0:2)-Auswärtspleite gegen den Bezirksligisten TSG Dülmen im Achtelfinale aus dem DFB-Pokal-Wettbewerb auf Kreisebene aus.

„Die Niederlage ist verdient“, merkte der Nottulner Coach unmittelbar nach Spielschluss an. „Unser Gegner war galliger, aggressiver und hat mit vielen kleinen Fouls sehr häufig den Spielfluss unterbrochen.“

Im Vergleich zum 2:0-Heimsieg zwei Tage zuvor gegen den Werner SC nahm Glaser vier Umstellungen in der Startaufstellung vor. Martin Kemmann rückte für Malte Wilmsen zwischen die Pfosten. Aaron Schölling, Clemens Donner und Oliver Leifken erhielten diesmal eine Chance von Beginn an, während dafür Christian Warnat, Adenis Krasniqi sowie Christian Messing zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten. Neben einigen Urlaubern stand auch Max Wenning krankheitsbedingt immer noch nicht zur Verfügung.

Die Gastgeber erwischten einen Traumstart und gingen bereits in der sechsten Minute in Führung. Nach einem Missverständnis zwischen Nottulns Schlussmann Kemmann und Henning Klaus stand TSG-Goalgetter Alexander Kock goldrichtig. Erst in der 22. Minute besaßen die Gäste eine Möglichkeit zum Ausgleich, doch Donner verfehlte nach einer Ecke von Schölling das Ziel. Besser machte es 120 Sekunden später auf der anderen Seite Florian Schwarz, der völlig freistehend mit einem platzierten Flachschuss das 2:0 erzielte. Die beste Möglichkeit, um noch vor der Pause den Anschlusstreffer zu markieren, vergab Felix Hesker nach gut einer halben Stunde.

Die Glaser-Schützlinge bemühten sich nach dem Seitenwechsel um den Anschlusstreffer, doch die letzte Entschlossenheit fehlte. „Das Spiel war wenig konstruktiv. Wir haben nicht die richtige Einstellung gefunden, während Dülmen sehr viel investierte“, beobachtete Glaser. Der Nottulner Übungsleiter ärgerte sich zudem über zwei von Schiedsrichter Matthias Erning nicht gegebene Elfmeter. Weder ein Foul an Ali Shinawi noch ein Handspiel eines TSG-Abwehrspielers seien mit dem fälligen Pfiff geahndet worden. In der Nachspielzeit erzielte erneut Kock mit einem feinen Heber den 3:0-Endstand.

„Wir haben anschließend in der Kabine kurz über die Partie gesprochen“, berichtete später Oliver Glaser und stellte klar, „dass die Meisterschaft für uns Priorität hat“. So gelte nun die volle Konzentration dem nächsten Punktspiel am Sonntag (7. Oktober) beim Westfalenliga-Absteiger BSV Roxel.

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