Handball: Kreisliga
GW Nottuln hadert mit dem Handballgott

Nottuln -

Die Kreisliga-Handballer von GW Nottuln warten weiter auf den ersten Punkt. Beim ungeschlagenen Tabellenzweiten SV Vorwärts Gronau 2 gab es am Samstag eine 28:31 (11:15)-Niederlage.

Montag, 08.10.2018, 15:48 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 07.10.2018, 14:08 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 08.10.2018, 15:48 Uhr
Maximilian Halm machte im Nottulner Rückraum eine gute Partie.
Maximilian Halm machte im Nottulner Rückraum eine gute Partie. Foto: Matthias Lehmkuhl

„Der Handballgott ist aktuell wohl nicht auf unserer Seite“, flüchtete sich GWN-Trainer Stefan Göcke in Galgenhumor, nachdem sich am Morgen auch noch Fabian Rotermund erkältungsbedingt abmeldet hatte. Die Leistung seines arg dezimierten Kaders nötigte Göcke allerdings Respekt ab: „Meine Mannschaft hat sich gut verkauft. Leider hatten wir in der ersten Hälfte mit sechs Alu-Treffern viel Pech. Dazu wurden einige Hundertprozentige verworfen, sonst wäre vielleicht sogar noch mehr drin gewesen.“

Getreu dem Motto: „Des einen Pech, des andern Glück“ waren die Grenzstädter Nutznießer des Nottulner Negativlaufs und erarbeiteten sich bis zur Pause einen Vier-Tore-Vorsprung. Allerdings besaßen sie mit Carsten Reß auch einen wurfgewaltigen Mann in ihren Reihen, der eigentlich in der Kreisliga unterfordert ist. Der agile Halblinke hatte noch in der vergangenen Saison die Gronauer Erstvertretung quasi im Alleingang in die Landesliga geworfen.

Im zweiten Durchgang lief es besser für die Grün-Weißen, die sich zwischenzeitlich sogar bis auf zwei Tore annäherten. Florian Poppe machte auf Linksaußen ein gutes Spiel und erzielte insgesamt sieben Tore. Auch auf Maximilian Halm (Rückraum) und Yannis Frye (vom Punkt) war Verlass.

Doch zur Wende reichte es nicht, dazu war die Gronauer Landesliga-Reserve einfach besser besetzt. Auf jeder Position fand sich gleichwertiger Ersatz.

„Mir fehlten einfach die Wechselmöglichkeiten“, sah Göcke den Hauptgrund für die Niederlage. „Wir haben in dieser Saison bisher nur mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen. Das lässt sich einfach nicht kompensieren und ist auch für mich als Trainer sehr frustrierend.“

Um die Zukunft ist es dem Nottulner Trainer dennoch nicht bange: „Letzten Endes geht der Sieg für Gronau in Ordnung, aber meine Mannschaft hat sich endlich so gezeigt, wie ich sie sehen will. Das wird schon noch!“ Und mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Die zweite Halbzeit haben wir gewonnen.“

GWN-Tore: Yannis Frye (8/5), Florian Poppe (7), Maximilian Halm (4), Jörg Ruhnke (4), David Bischoff (2), Linnert Determann (2), Marco Krebs (1).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6105201?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35336%2F
Preußen kassieren gegen Zwickau dritte Pleite am Stück
Fußball: 3. Liga: Preußen kassieren gegen Zwickau dritte Pleite am Stück
Nachrichten-Ticker