Fußball: Landesliga
GW Nottuln will Ausrutscher vergessen machen

Nottuln -

Die Niederlage in Roxel saß. Aber die Nottulner Landesliga-Kicker wollen aus den Fehlern lernen.

Sonntag, 14.10.2018, 17:10 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 21:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 14.10.2018, 17:10 Uhr
Die Personalsituation entspannt sich: Fabian Schöne (vorne) kehrt genauso wieder in den Kader zurück wie Sebastian Schöne und Ali Shinawi.
Die Personalsituation entspannt sich: Fabian Schöne (vorne) kehrt genauso wieder in den Kader zurück wie Sebastian Schöne und Ali Shinawi. Foto: Marco Steinbrenner

Eines stellt Dirk Nottebaum, Assistenzcoach des Fußball-Landesligisten GW Nottuln, nach der 0:4-Auswärtsniederlage am vergangenen Sonntag gegen den BSV Roxel direkt klar. „Wir haben in Bezug auf Intensität und Konzentration nicht anders gearbeitet als beispielsweise nach dem 4:1-Sieg in Kinderhaus.“ Nottebaum hält nichts von Straftraining. „Das ist alles Quatsch.“

Trotz alledem wurde im Rahmen der Einheit am Dienstag natürlich noch einmal über die zweite Saisonpleite gesprochen. „Das war aber nicht nur Thema zwischen dem Trainerteam und der Mannschaft, sondern die Jungs haben sich auch intern darüber unterhalten.“

Der aktuell dritte Tabellenplatz, aufgrund der 0:2-Niederlage des TuS Altenberge in der vorgezogenen Partie gegen den neuen Spitzenreiter SC Münster 08 ging es für die Grün-Weißen wieder einen Rang nach oben, ist die Folge.

Am Sonntag wollen die Glaser-Schützlinge im zehnten Spiel den sechsten Sieg einfahren und damit den Rückstand auf den Liga-Primus aus der Domstadt bis auf einen Zähler verkürzen. Gegner im Baumberge-Stadion wird ab 15 Uhr der SuS Stadtlohn sein. Wie die GWN-Kicker kassierte der Westfalenliga-Absteiger erst neun Gegentreffer und besitzt damit hinter dem SC Münster 08 (sechs Tore) die zweitstärkste Abwehr. Allerdings wurden auf der anderen Seite auch erst neun Treffer erzielt. Zusammen mit dem VfB Hüls bedeutet das den Minusrekord der Liga. Vier der neun Tore markierte Stadtlohn beim 4:0-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen den SV Herbern. Zuvor hatten die Blau-Weißen sechs Begegnungen nicht gewonnen.

Die personelle Situation hat sich bei den Gastgebern deutlich entspannt. Fabian Schöne und Sebastian Schöne, die nach ihrem Urlaub zuletzt in der Reserve zum Einsatz kamen, kehren in den Kader zurück. Gleiches gilt für den in Roxel aufgrund von Rückenproblemen nicht einsatzbereiten Ali Shinawi. Damit fehlt nur Clemens Donner (Urlaub).

Über die Vorstellung am vergangenen Sonntag möchte Dirk Nottebaum gar nicht mehr viele Worte verlieren. „Das Trainerteam hat seine Schlüsse daraus gezogen.“ Der Blick richtet sich nun aber auf die Stadtlohn-Partie. „Wir wollen kompakt und schnell spielen, Fehler minimieren und die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen so gering wie möglich halten.“ Das klingt einfach, doch elf SuS-Kicker werden etwas dagegen haben.

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