Fußball: Frauen Landesliga 3
Aufopferungsvoller Kampf von GW Nottuln wird nicht belohnt

Nottuln -

Die Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln haben ihren Negativlauf am Freitagabend nicht stoppen können. Beim SV Herbern unterlagen die Schützlinge von Trainer Hilmar Schinske mit 2:3 (0:1).

Montag, 29.10.2018, 17:32 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 27.10.2018, 18:12 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 29.10.2018, 17:32 Uhr
Erzielte ein Tor und scheiterte ein Mal am Innenpfosten: Denise Waltering (r.).
Erzielte ein Tor und scheiterte ein Mal am Innenpfosten: Denise Waltering (r.). Foto: Patrick Schulte

Es war die vierte Niederlage hintereinander. Seit nunmehr sieben Begegnungen warten die Grün-Weißen auf den dritten Saisonsieg. „Das große Manko war die Torausbeute. Leider wurden zu viele Möglichkeiten liegen gelassen. Aufgrund der Chancen hätten wir das Spiel mit 9:5 gewinnen müssen“, berichtete der GWN-Coach.

Mit einem 0:1-Rückstand, Julia Rummler traf nach 24 Minuten für die Gastgeberinnen, ging es in die Halbzeitpause. „Gegen eine Nottulner Führung schon zum Seitenwechsel hätte aufgrund der Spielanteile und Möglichkeiten niemand etwas sagen dürfen“, so Schinske. Die besten Möglichkeiten besaß Denise Waltering. Einmal traf die Mittelfeldspielerin mit einem platzierten Schuss nur den Innenpfosten. „Wenn wir in der Tabelle oben stehen würden, wäre der Ball vermutlich über die Torlinie gerollt. So sprang er zurück ins Feld“, ärgerte sich Hilmar Schinske.

Wie auch schon beim ersten Gegentor wurden die Gäste bei den zwei weiteren Treffern durch Laura Brockmann nach 51 und 60 Minuten klassisch ausgekontert. Die Schinske-Elf gab sich anschließend trotz des 0:3-Rückstandes noch nicht geschlagen. „Aufopferungsvoll“ sei nach Beobachtungen des Übungsleiters gekämpft worden.

Der Lohn: Denise Waltering (70.) und Anna Lindemann (77.) verkürzten mit ihren Treffern auf 2:3. Die Aufholjagd wurde allerdings nicht mehr mit dem Ausgleich belohnt. Innerhalb von nur einer Minute besaßen dazu die beiden Torschützinnen sowie Nora Kersting die große Möglichkeit. „Das war heute eines unserer besseren Spiele. Leider hat sich die Mannschaft dafür nicht belohnt.“

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