Fußball: Kreisliga A2
Ein absolut irrer Schlussspurt für GW Nottulns Reserve

Nottuln -

Alle elf Minuten vor Schluss fängt die Reserve von GW Nottuln mit der Aufholjagd an. Jedenfalls im Heimspiel gegen die SG Coesfeld. Bis zu 79. Minute stand‘s noch 0:2, am Ende siegte Nottuln noch mit 3:2. Spiele gibt‘s, die gibt‘s gar nicht.

Montag, 03.12.2018, 07:00 Uhr aktualisiert: 05.12.2018, 14:35 Uhr
Augen zu, wird ja schon gutgehen: Malte Thies (r.) und seine Mitspieler von GW Nottulns Reserve machten es im Heimspiel gegen die SG Coesfeld besonders spannend. Erst spät drehten sie ein 0:2.
Augen zu, wird ja schon gutgehen: Malte Thies (r.) und seine Mitspieler von GW Nottulns Reserve machten es im Heimspiel gegen die SG Coesfeld besonders spannend. Erst spät drehten sie ein 0:2. Foto: Steinbrenner

Dank eins fulminanten Endspurts verließen die Kreisliga A-Fußballer von GW Nottuln II nach dem letzten Heimspiel des Jahres gegen die SG Coesfeld 06 den alten Kunstrasenplatz als Sieger. Bis zur 79. Minute hatten die Gäste noch ungefährdet mit 2:0 geführt. Nach 94 Minuten bejubelten jedoch die Grün-Weißen einen 3:2 (0:2)-Heimsieg.

„Aufgrund der beiden letzten Treffer in der Nachspielzeit ist der Erfolg sicherlich etwas glücklich“, stellte GWN II-Spielertrainer Oliver Gerson nach dem Ende der Begegnung fest. „Die Mannschaft hat sich mit diesem Dreier für eine enorme Willensleistung belohnt.“

Die Landesliga-Reserve startete nach Ansicht ihres Coaches „gut in die Partie. Wir hatten das Spiel in den ersten 20 Minuten im Griff.“ Anschließend steigerten sich die Kicker aus der Kreisstadt und hatten durch Lucas Jakobs eine erste Chance. Auf der anderen Seite scheiterte Nottulns Stürmer Timon Sprenger an Schlussmann Marcel Wulfert. Durch einen Doppelschlag kurz vor der Halbzeit gerieten die Grün-Weißen zur Pause mit 0:2 in Rückstand. Zunächst war in der 43. Minute Jakobs erfolgreich. 120 Sekunden später erhöhte Henrik Mauermann auf 2:0.

Gerson vermisst den entscheidenden Pass

Nach dem Wiederanpfiff spielten die Gastgeber die Angriffe nach Beobachtungen von Gerson nicht gut zu Ende. „Im letzten Drittel fehlte der entscheidende Pass.“ Auf der anderen Seite hätten die SG-Akteure frühzeitig mit dem dritten Tor alles klar machen können. Das Auslassen von zwei sehr guten Möglichkeiten wurde bestraft. In der 79. Minute erzielte zunächst Cedric Reidegeld mit einem Schuss aus 16 Metern den Anschlusstreffer.

Nach einem Foul an Oliver Gerson zeigte Schiedsrichter Dominik Heumann in Minute eins der Nachspielzeit auf den Elfmeterpunkt. Sven Reuter verwandelte zum 2:2-Ausgleich. Doch damit nicht genug: 120 Sekunden später gelang Reidegeld mit seinem zweiten Tor der Siegtreffer. „Im Vergleich zur Niederlage bei der DJK Dülmen acht Tage zuvor hat sich die Mannschaft in puncto Einstellung und Leistung deutlich gesteigert“, freute sich Gerson, der am Mittwoch mit GWN das letzte Punktspiel des Jahres bei Turo Darfeld bestreiten wird.

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