Fußball: Kreisliga A2 Ahaus/Coesfeld
Pause zur falschen Zeit für Reserve von GW Nottuln

Nottuln -

Zum Ausklang nur das Beste: GW Nottulns Reserve geht mit einem deftigen 5:1-Erfolg über Turo Darfeld in die Winterpause. Das Spiel verlief nicht nur eindeutiger, als es so manche erwartet hätten, sondern es sah aus Nottulner Sicht auch wirklich fein aus. Pressing, Galligkeit, Tempo mit dem Ball: Oliver Gersons Mannschaft war in Form.

Donnerstag, 06.12.2018, 16:26 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 17:50 Uhr
Timon Sprenger (l.) traf zum zwischenzeitlichen 2:0 für GW Nottulns zweite Mannschaft gegen Turo Darfeld. Es war das letzte Punktspiel dieses Kalenderjahres, GWN II siegte 5:1.
Timon Sprenger (l.) traf zum zwischenzeitlichen 2:0 für GW Nottulns zweite Mannschaft gegen Turo Darfeld. Es war das letzte Punktspiel dieses Kalenderjahres, GWN II siegte 5:1. Foto: Marco Steinbrenner

Ein wenig ist Oliver Gerson ja jetzt schon traurig. Der Trainer der zweiten Mannschaft von GW Nottuln zockte mit seiner Truppe am Mittwochabend bereits zum letzten Mal in diesem Jahr. Den verfrühten Jahresausklang nahm die Gerson-Gang zum Anlass, um mal so richtig einen vom Stapel zu lassen: Das Auswärtsspiel bei Turo Darfeld gewann sie mit 5:1 (2:1). Und damit verlief alles anders, als es Gerson vermutet hatte.

Im Vorfeld ging der Coach von einer engen Kiste aus, von zwei Mannschaften auf Augenhöhe, von nur sehr geringen Unterschieden. Doch da hatte er die Rechnung ohne seine Mannschaft gemacht: Diese zeigte „super Fußball“, um die Vokabeln ihres Coaches zu verwenden. Der Ball lief hervorragend, die Nottulner waren extrem gallig, gewannen auch „70 bis 80 Prozent der Zweikämpfe“, jedenfalls nach Gersons Beobachtungen. Das Pressing funktionierte ebenfalls herausragend, drei der fünf Buden fielen nach Pressingszenen.

Zu wenig Tore

Das Manko: Der Ball ging vor allem im ersten Durchgang zu selten ins Netz. Da hatten einzig Linus Sonneborn (3.) sowie Timon Sprenger (32.) für die Grün-Weißen getroffen, es hätten mehr Jubler sein dürfen. Stattdessen klingelte es im eigenen Kasten: Ein langer Ball, die überhaupt erste – und fast schon einzige – Torchance von Turo und plötzlich stand‘s nur noch 2:1 für die Gäste. Guido Albers traf zum Anschluss.

„Wir haben sie sonst gar nicht reinkommen lassen ins Spiel“, freute sich Gerson übers Engagement seiner Truppe. Auch im zweiten Durchgang blieb‘s ansehnlich, diesmal waren abermals Sonneborn (51.), Cedric Reidegeld (66.) und Sebastian Schöne (88.) für die Hütten verantwortlich.

Deutlich entspannter als am Sonntag

Gut für Gerson: Nach dem Schlussspurt gegen Coesfeld, bei dem GWN bis elf Minuten vor Schluss noch wie der sichere Verlierer aussah und das Spiel in letzter Minute noch in ein 3:2 umgebogen hat, war‘s diesmal doch deutlich entspannter. Und es sah halt auch echt gut aus.

Aber das nächste Pflichtspiel für seine Mannschaft steht erst in März wieder an. Womit wir wieder beim trauernden Oliver Gerson sind: „Bei der Form meiner Mannschaft ist es irgendwie schade, dass jetzt Winterpause ist ...“

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