Fußball: Landesliga 4
Kein Grund für Knecht Ruprecht bei GW Nottuln

Nottuln -

Einfach wird das nicht am Sonntag für GW Nottuln. Um 15 Uhr wird die Begegnung bei Eintracht Ahaus angepfiffen, da werden bei Oliver Glaser und seiner Mannschaft ungute Erinnerungen ans Hinspiel wach.

Freitag, 07.12.2018, 17:48 Uhr aktualisiert: 09.12.2018, 20:36 Uhr
Ausgejubelt: Strahlemann Felix Hesker wird am Sonntag nicht jubeln. Er fehlt den Grün-Weißen wegen seiner fünften Gelben Karte. Trotzdem: Auch zum Jahresabschluss wollen die Nottulner selbstverständlich noch ein weiteres Mal Torerfolge abfeiern.
Ausgejubelt: Strahlemann Felix Hesker wird am Sonntag nicht jubeln. Er fehlt den Grün-Weißen wegen seiner fünften Gelben Karte. Trotzdem: Auch zum Jahresabschluss wollen die Nottulner selbstverständlich noch ein weiteres Mal Torerfolge abfeiern. Foto: Marco Steinbrenner

Am 14. Dezember findet bei den Landesliga-Fußballern von GW Nottuln die traditionelle Weihnachtsfeier statt. Knecht Ruprecht kann eigentlich mit seiner Rute zu Hause bleiben. Vielmehr müsste ausschließlich der Weihnachtsmann mit vielen Geschenken für die Aktiven sowie das Trainer- und Betreuerteam erscheinen. Und das hat seinen Grund: Die Schützlinge von Trainer Oliver Glaser führen die Tabelle vor dem letzten Spiel des Jahres am Sonntag (9. Dezember) um 15 Uhr bei Eintracht Ahaus mit acht Punkten Vorsprung zum ärgsten Verfolger SC Münster 08 an.

Noch sehr frisch sind die Erinnerungen an das letzte Heimspiel des Jahres, welches am vergangenen Sonntag im Baumberge-Stadion eben gegen diesen SC Münster 08 mit 4:0 gewonnen wurde. Nicht den Hauch einer Chance hatten die Gäste nach dem Seitenwechsel. „Ihr habt ein gutes Spiel gemacht“, sagte Glaser am Dienstag im Rahmen der Mannschaftsbesprechung. Wenige Minuten später ging es auf den Platz. „Mit dem ersten Ballkontakt haben wir uns auf die Ahaus-Partie fokussiert“, so Glaser.

Hinspiel endete 1:1

Lediglich fünf der bislang 16 ausgetragenen Begegnungen konnte der Spitzenreiter nicht gewinnen. Eine davon war das Hinspiel gegen Eintracht Ahaus. Beim 1:1-Unentschieden gelang Nico Beughold erst in der 81. Minute der Ausgleichstreffer. „Kurz vorher hätten wir auch das zweite Gegentor bekommen können. Hinten raus war der Punkt glücklich, aufgrund des extrem vielen Ballbesitzes allerdings nicht unverdient“, berichtet Glaser von den 90 Minuten von einst.

Die Eintracht besitzt als Tabellenfünfter bereits zehn Punkte Rückstand auf GWN. Zuletzt verspielte der nächste Nottulner Gegner beim SV Herbern leichtfertig einen Sieg. Eine 4:1-Führung wurde in den letzten 16 Minuten noch her geschenkt. Am Ende stand es 4:4-Unentschieden. Ahaus gewann nur eines der vergangenen fünf Spiele und ist alles andere als heimstark. In den bisherigen sieben Partien vor eigenem Publikum reichte es erst zu zwei Erfolgen.

Das wird eine richtig schwere Aufgabe.

Oliver Glaser

„Wir treffen auf eine Mannschaft, die über ein starkes Kollektiv und viele gute Einzelspieler verfügt“, erinnert sich Oliver Glaser an den ersten Vergleich vor knapp vier Monaten. „Das wird eine richtig schwere Aufgabe.“ Deshalb müsse das GWN-Team genauso konzentriert wie gegen den SC Münster 08 auf dem Platz agieren. „Wir wollen die Topleistung und den Sieg vom vergangenen Sonntag mit einem Dreier in Ahaus vergolden.“

Eigentlich hätte der Coach überhaupt keinen Grund, seine Startelf umzustellen. Doch Felix Hesker sah gegen den Tabellenzweiten nach einem taktischen Foul seine fünfte Gelbe Karte und darf erst wieder am 17. Februar 2019 im Heimspiel gegen den Aufsteiger VfB Hüls mitwirken. Ein, zwei Spieler sind nach Angaben von Glaser noch angeschlagen.

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