Fußball: Kreisliga A2 Münster
GS Hohenholte gibt nicht auf, SV Bösensell und Fortuna Schapdetten haben Bock

Hohenholte/Schapdetten/Bösensell -

Der letzte Spieltag des Kalenderjahres der heimischen A-Ligisten des Fußballkreises Münster steht an. Zwei von dreien – SV Bösensell sowie Fortuna Schapdetten – weisen eine richtig starke Saisonbilanz auf, einzig GS Hohenholte hat derzeit etwas zu klagen. Und ausgerechnet jetzt geht‘s dort zum Ligaprimus.

Samstag, 08.12.2018, 11:00 Uhr aktualisiert: 09.12.2018, 20:36 Uhr
Andreas Wiedau (l.) tritt dem SV Bösensell in Hiltrup an, Marvin Niehoff (r.) zockt mit GS Hohenholte beim Tabellenführer Albachten.
Andreas Wiedau (l.) tritt dem SV Bösensell in Hiltrup an, Marvin Niehoff (r.) zockt mit GS Hohenholte beim Tabellenführer Albachten. Foto: mast

„Alle haben noch einmal Bock“, sagt Johannes Aldenhövel. Auch Mathias Krüskemper verspricht:“Die Jungs sind gallig und haben Bock.“ Aldenhövel, Trainer von Fortuna Schapdettens A-Liga-Fußballern, und Krüskemper, Coach des SV Bösensell, würden gerne auch den Winter durch spielen. So gut lief‘s bis jetzt. Andere Sorgen hat da schon Ralf Zenker, Übungsleiter bei GS Hohenholte, vorm Jahresausklang am Sonntag.

Die Liste der Ausfälle ist schwer zu definieren. „Es ist ein Kommen und Gehen im Moment“, ist der Coach vorm Auftritt beim Tabellenführer Concordia Albachten (Anstoß Sonntag, 14.30 Uhr, Albachten) dezent angespannt. Dass der Gegner erst eine Pleite kassiert hat bisher und GSH selbst in den vergangenen vier Spielen bloß zwei Zähler holte? Zenker ist‘s wurscht.

„Momentan ist der Gegner egal, wir müssen selbst unser Spiel finden.“ GSH befindet sich als Zehnter zwar noch völlig im Soll, hat die Abstiegsränge (noch) nicht im Blick - aber dennoch: Die Lage wird nicht leichter. Albachten „ist eine top-Truppe“, weiß Zenker. „Wir dürfen keine einfachen Gegentore kassieren und müssen fehlerfreier agieren.“ Der Trainer hofft auf schnelle Ballgewinne, er erwartet einen Kontrahenten, der das Spiel an sich reißt. „Da musst du dann schnell und gut kontern.“ Trotzdem: Kampflos aufgeben ist nicht. „Auch in Albachten kann man punkten.“ Im Hinspiel wäre das fast gelungen, als Albachten nur knapp mit 2:1 gewann.

Kampfeslustig präsentieren sich auch die Fortunen. Für sie geht‘s am Wochenende zu GW Albersloh (Anstoß 14.30 Uhr in Albersloh). „Die sind nicht zu unterschätzen“, warnt Aldenhövel. Seine Mannen lieferten eine bärenstarke erste Saison-Jahreshälfte ab: Als Aufsteiger auf Rang sieben zu überwintern. Das ist schon dufte. Und dennoch: Die Warnungen kommen nicht zum Spaß. GWA steht als 13. mit dem Rücken zur Wand, muss punkten. Und im Hinspiel war das 3:2 für Schapdetten auch keine eindeutige Nummer. „Wir müssen direkt kämpferisch und mannschaftlich voll dagegen halten“, sagt Aldenhövel. „Dass wir Fußballspielen können, wissen meine Spieler und ich auch.“ Gilt jedoch auch für die Albersloher. Bei Schapdetten fehlen Chris Bendig (verletzt) sowie Manuel Heumann (Fünfte Gelbe).

Chris Bendig (l.) fehlt Fortuna Schapdetten.

Chris Bendig (l.) fehlt Fortuna Schapdetten. Foto: Johannes Oetz

Und dann wäre da ja noch der SV Bösensell. Für ihn heißt das nächste Reiseziel: Osttor, Hiltrup. Die dort beheimate Reserve des TuS Hiltrup empfängt den SVB (Anstoß Sonntag, 14.30 Uhr) und krebst auf Platz zwölf herum. „Wir müssen 100 Prozent geben“, warnt Krüskemper dennoch vorm technisch versierten TuS. „Das ist eine sehr junge Truppe, sehr spielstark.“ Dass das Hinspiel mit 8:1 für die Seinen endete? Schnee von gestern.Zugute kommt seiner Truppe der starke Lauf: Die letzte SVB-Pleite datiert vom 20. Oktober, der SVB strotzt daher nur so vor Selbstbewusstsein. Krüskemper sagt: „Wir wollen ein gutes Jahr abrunden, jeder ist motiviert und wir sind top vorbereitet.“ Einfach wird‘s nicht ohne fehlende Stammkräfte wie Mirko Lips oder Thilo Farwick. Lars Rückel ist angeschlagen, auch hinter Tim Farwicks Einsatz steht ein dickes Fragezeichen. Die Knie von Krüskemper schlottern aber nicht:“Wir haben auch gute Leute auf der Bank!“ Und es muss ja auch nicht wieder ein 8:1 werden.

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