Handball: Frauen Bezirksliga
Ersatzgeschwächte Damen von GW Nottuln kommen unter die Räder

Nottuln -

Die Bezirksliga-Handballerinnen der DJK Grün-Weiß Nottuln kamen am Samstagabend beim Tabellensiebten Westfalia Kinderhaus 2 angesichts zahlreicher Ausfälle böse unter die Räder und unterlagen mit 16:32 (3:15).

Sonntag, 16.12.2018, 13:18 Uhr aktualisiert: 18.12.2018, 13:18 Uhr
Erzielte zwei Tore in Kinderhaus: Sanja Nieborg.
Erzielte zwei Tore in Kinderhaus: Sanja Nieborg. Foto: Klaus Schulte

Nach der kurzfristigen Absage weiterer Spielerinnen standen dem Tabellendritten neben zwei Torhüterinnen nur sieben Feldspielerinnen zur Verfügung, von denen Kim Frie auch noch an einer Fingerverletzung laborierte. Zu allem Unglück fehlte Nottuln Trainerin Tine Hekman auch noch auf der Bank, weil sie sich um ihre kranke Tochter kümmern musste. In ihrer Not bat die Übungsleiterin um kurzfristige Spielverlegung, erhielt aber einen ablehnenden Bescheid. So fügten sich die Grün-Weißen in ihr Schicksal und reisten chancenlos an. Der SC Westfalia bekam die Punkte quasi auf dem Tablett serviert.

In der ersten Hälfte drohte den „neun Aufrechten“ aus dem Stiftsdorf nach dem zwischenzeitlichen 2:3-Anschlusstreffer ein Debakel, denn plötzlich lief überhaupt nichts mehr. Nach einem 8:0-Lauf der Gastgeberinnen war der Drops gelutscht. Mit einer Kinderhauser 15:3-Führung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel lief es zwar wesentlich besser bei den Gästen, doch bei schwindenden Kräften war die hohe 16:32-Niederlage nicht zu verhindern. Westfalias Trainer Daniel Vaegs bedankte sich nach der Begegnung bei Nottulns Co-Trainer Michael Peters dafür, dass die Grün-Weißen überhaupt angetreten waren.

GWN-Tore: Sabrina Welp (4), Andrea Kohlleppel (4), Meike Eckhardt (4/1), Sanja Nieborg (2), Anne Tegtmeier (1) und Kim Frie (1).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6261322?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35336%2F
Sturm und Käfer: Förster bilanzieren 2018
Wo einst Fichten wuchsen, steht jetzt nichts mehr: Förster Jan-Dirk Hubbert in seinem Steinfurter Revier.
Nachrichten-Ticker