Handball: Bezirksklasse Vorrunde der Jugend
C-Mädchen von GW Nottuln halten toll zusammen

Nottuln -

Eine lernwillige Truppe ist die weibliche C-Jugend der Handballabteilung von GW Nottuln. Doch sie zeichnet noch mehr aus.

Freitag, 21.12.2018, 12:00 Uhr
Hatten in diesem Jahr auch im Sand Spaß (hinten, v.l.): Vanessa Nieborg, Gianna Barkmann, Lina Schürmann, Lisa Spreer, Charlotte Bonacker, Stefan Nieborg, Jule Artmann sowie (Mitte, v.l.): Alexa Nieborg, Sophie Reichert und (vorne, v.l): Eva Ahlers, Leni Warmeling, Janne Austrup, Catharina Schürmann mit Maskottchen Chilli und Paprika sowie Mia Graes.
Hatten in diesem Jahr auch im Sand Spaß (hinten, v.l.): Vanessa Nieborg, Gianna Barkmann, Lina Schürmann, Lisa Spreer, Charlotte Bonacker, Stefan Nieborg, Jule Artmann sowie (Mitte, v.l.): Alexa Nieborg, Sophie Reichert und (vorne, v.l): Eva Ahlers, Leni Warmeling, Janne Austrup, Catharina Schürmann mit Maskottchen Chilli und Paprika sowie Mia Graes. Foto: GW Nottuln

Kurz vor Weihnachten sorgten sie noch einmal für Furore: Die C-Jugend-Handballerinnen von GW Nottuln verloren in der Vorrundenstaffel der Bezirksklasse ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Vorwärts Gronau denkbar knapp mit 20:22. „Das war eine richtig tolle Leistung, für die die Mädchen eigentlich einen Punkt verdient gehabt hätten. Das Hinspiel haben wir noch mit 10:23 verloren“, sagt Stefan Nieborg , der gemeinsam mit seiner ältesten Tochter Vanessa die talentierte Truppe trainiert.

13 Spielerinnen gehören der Mannschaft an. „Vier von ihnen könnten noch in der D-Jugend spielen. Wir haben uns aber dazu entschlossen, dass das Team komplett hochgeht“, berichtet der ehemalige Damentrainer von GW Nottuln, der nun auf die Jugend setzt.

Für die Mädels war der Schritt in die C-Jugend schon eine große Umstellung. „In der D-Jugend wird noch im Raum gedeckt. Ab der C-Jugend wird der Gegner dann schon oft ab neun Metern aufgenommen. Das Mannschaftsspiel ist jetzt viel wichtiger“, erläutert der Coach.

Drei Siege und sechs Niederlagen sind die bisherige Bilanz der Mannschaft. „Dabei waren wir in keinem verlorenen Spiel chancenlos.“ Und das, obwohl die meisten Gegner mit Spielerinnen antreten, die sich bereits im zweiten C-Jugend-Jahr befinden. „Die körperlichen Unterschiede sind in dieser Altersklasse riesig. Und wenn wir dann auch noch gegen die außer Konkurrenz antretenden Coesfelderinnen ran müssen, die sogar B-Juniorinnen im Kader haben, wird der Unterschied natürlich noch deutlicher. Doch unsere Mädels schlagen sich richtig, richtig gut.“

Über drei Jahre ist der Kern des Teams nun schon zusammen. Die Spielerinnen sind allesamt „heiß auf Handball“ (Stefan Nieborg). Darüber hinaus ist die Truppe inzwischen aber auch ein eingeschworener Haufen. „Das ist schon fast ein Freundeskreis, der da miteinander Handball spielt. Grüppchenbildungen gibt es bei uns nicht.“

Großen Anteil daran haben neben Trainerin Vanessa Nieborg („Sie hat einen super Draht zu den Mädels“, sagt ihr Vater) auch die Eltern. „Das ist eine schöne Fan-Gemeinde“, berichtet Stefan Nieborg, der froh über die engagierten Erziehungsberechtigten ist. Aufgrund der Hallensituation in Nottuln muss die Mannschaft nämlich donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr in Coesfeld trainieren. Da sind mobile Eltern gefragt. Da freitags in der Mehrzweckhalle am Gymnasium (19 bis 20.30 Uhr) die zweite Einheit stattfindet, muss das Trainerduo häufig die Übungseinheiten gut dosieren. „Das ist nicht immer einfach, vor allem wenn wir samstags ein Spiel haben“, sagt der Übungsleiter.

Von seiner Truppe ist der Handballlehrer auch deshalb begeistert, weil seinem Team einige richtige gute Talente angehören. Janne Austrup (Rückraum halbrechts) und Sophie Reichert (Mitte oder Rückraum links) gehören etwa zur D-Jugend-Kreisauswahl. Aber auch Torhüterin Mia Graes ist ein zuverlässiger Rückhalt. „Ich könnte jetzt noch viele Spielerinnen aufzählen. Für mich ist aber viel wichtiger, dass sich eine Spielerin langfristig gut entwickelt“, so Stefan Nieborg, der hofft, dass die Mädchen dabei bleiben und in den nächsten Jahren noch viele positive Erlebnisse in ihrem Mannschaftssport sammeln werden. „Letztlich geht es doch darum, dass die Mädchen einem schönen Hobby nachgehen, sich bewegen und einen Ausgleich zur Schule haben.“

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