Fußball: Landesliga 4
Florian Koch verstärkt GW Nottuln

Nottuln -

Landesliga-Tabellenführer GW Nottuln hat sich einen neuen Stürmer geangelt: Der Ex-Gievenbecker Florian Koch pausierte zuletzt und ist direkt für die Grün-Weißen spielberechtigt.

Freitag, 21.12.2018, 20:00 Uhr
Florian Koch (r.) spielte vor seiner Pause für den damaligen Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck.
Florian Koch (r.) spielte vor seiner Pause für den damaligen Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck. Foto: Peter Leßmann

Manchmal muss man einfach nur den richtigen Zeitpunkt erwischen. So wie Oliver Glaser. Der Trainer des Fußball-Landesligisten GW Nottuln griff im Oktober zum Telefonhörer, um Florian Koch anzurufen. Und der Übungsleiter erwischte den 24-Jährigen auf dem richtigen Fuß. „Ich hatte erst drei Tage zuvor meine mündliche Prüfung zum Staatsexamen abgelegt, als der Anruf aus dem Nichts kam“, berichtet der Jura-Student. Nach dem persönlichen Kennenlernen wurde man sich schnell einig: In den noch ausstehenden 13 Meisterschaftsspielen wird Koch das Trikot des Landesliga-Tabellenführers tragen.

„Ich wollte ihn schon vor zwei Jahren verpflichten. Doch da hatte er sich gerade dazu entschieden, aus Studiengründen eine Pause einzulegen“, erzählt Oliver Glaser. Aus dem Sinn des Billerbeckers war der Offensivspieler damit aber noch lange nicht. Glaser erinnerte sich jüngst wieder an den Stürmer und lud ihm bei besagtem Telefonat zu einem Probetraining ein. „Ja, Olli war wirklich hartnäckig. Ich habe das Angebot zum Vorspielen gerne angenommen und inzwischen schon vier Mal mit der Mannschaft trainiert. Es hat mir sehr gut gefallen“, erklärt der Jura-Student, der zuletzt in der Saison 2016/17 für den 1. FC Gievenbeck in der Westfalenliga spielte. Dort war er Mannschaftskamerad von GWN-Stürmer Clemens Donner.

„Florian ist ein sehr schneller Spieler, der gut zu unserer Truppe passt“, freut sich Nottulns Coach auf die Verstärkung. Dem 1,85 m großen Akteur eilt der Ruf eines technisch versierten Spielers voraus, der weiß, wo das Tor des Gegners steht.

„Es reizt mich natürlich auch, jetzt zu einer Mannschaft zu gehören, die um den Aufstieg spielt“, so der gebürtige Saarbrücker, der beim Traditionsverein Saar 05 Saarbrücken das Fußballspielen erlernte und ursprünglich als offensiver Flügelspieler seinem Hobby nachging. „Ich habe später dann aber auch mal als rechter Verteidiger gespielt. Meine Stärken liegen aber eindeutig im Offensivbereich.“ Das kann der Jura-Student, der sich in der Zwischenzeit mit Joggen und Fitnessstudio-Besuchen fit hielt, spätestens ab dem 17. Februar wieder in der Meisterschaft zeigen, wenn die Grün-Weißen den Drittletzten VfB Hüls empfangen.

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