Fußball: Hallenkreismeisterschaft der Frauen
Damen von GW Nottuln im Finale geschlagen

Ahaus/Nottuln -

Die Landesliga-Damen von GW Nottuln konnten ihren im Vorjahr errungenen Titel bei der Hallenfußball-Kreismeisterschaft in Ahaus nicht verteidigen.

Dienstag, 29.01.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 29.01.2019, 16:46 Uhr
War in den Zweikämpfen sehr präsent und dazu torgefährlich: Marie-Lena Wirtz (l.).
War in den Zweikämpfen sehr präsent und dazu torgefährlich: Marie-Lena Wirtz (l.). Foto: Stefan Hoof

Im Finale unterlagen die Grün-Weißen mit 0:2 gegen den Ligakonkurrenten Union Wessum. Trotz der Niederlage qualifizierten sich die Damen aus dem Stiftsdorf für die Vorrunde der Hallenfußball-Westfalenmeisterschaft, die am 9. Februar (Samstag) vom SV Germania Hauenhorst ausgerichtet wird.

Co-Trainer Matthias Feitscher , der die erkrankte Cheftrainerin Anna Donner vertrat, war mit dem Abschneiden seines Teams mehr als nur zufrieden: „Es war natürlich schade, dass wir ausgerechnet im Endspiel unsere schwächste Leistung gezeigt haben. Insgesamt haben wir aber souverän gespielt.“

Los ging es für die Nottulnerinnen mit einem lockeren 4:0-Erfolg gegen die SG Hiddingsel/Rorup. Anschließend trennte sich die Feitscher-Elf vom FC Oeding mit einem 1:1-Unentschieden. Es folgte das ewig junge Duell gegen den Westfalenligisten VfL Billerbeck. Die Feitscher-Schützlinge lagen bereits ernüchternd mit 0:2 zurück, ehe sie doch noch zum 2:2 ausgleichen konnten. Kurz vor Schluss gelang den Domstädterinnen dann aber noch der etwas glückliche Siegtreffer. Im letzten Vorrundenspiel setzte sich GWN dann noch mit 4:0 gegen den ASC Schöppingen durch.

Aufgrund des besseren Torverhältnisses im Vergleich zum FC Oeding qualifizierten sich die Nottulnerinnen hinter dem VfL Billerbeck als Zweiter für das Halbfinale. In diesem trafen sie auf Fortuna Gronau. Die Grenzstädterinnen hatten bis dahin stark aufgespielt. GWN war jedoch eine Nummer zu groß und siegte verdient mit 2:0.

Im Finale klappte es schließlich bei den Feitscher-Damen nicht wie gewünscht. Das Ende ist bekannt. Bronze sicherte sich Billerbeck: Der VfL bezwang Gronau mit 2:1.

„Wir haben ein erfolgreiches Turnier gespielt. Schön ist auch, dass sich niemand verletzt hat. Johanna Mersmann hat allerdings einen ordentlichen Pferdekuss bekommen. Mal schauen, ob sie ein paar Tage pausieren muss“, sagte Matthias Feitscher, der drei Spielerinnen lobend heraushob: „Zwar haben alle gut gespielt, doch Marie-Lena Wirtz war sehr treffsicher und hat einige Tore geschossen. Außerdem haben Melina Krampe und Sophie Ahlers glänzend gespielt. Die beiden machten in einigen Partien den Unterschied aus.“

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