Fußball: Landesliga 4
GW Nottuln: Lars Ivanusic im Anflug

Nottuln -

Der Kader für die Saison 2019/20 von GW Nottuln wird immer größer – und qualitativ noch besser. Vom Bezirksligisten DJK Eintracht Coesfeld-VBRS wechselt Lars Ivanusic zu den Grün-Weißen. Ein Transfer, um den viele Vereine die Nottulner beneiden dürften.

Donnerstag, 07.02.2019, 16:42 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 16:48 Uhr
Zu Westfalenliga-Zeiten traf Lars Ivanusic (l.) unter anderem am 15. November 2015 mit Vreden auf GW Nottuln. Hier kommt er gegen den ehemaligen Nottulner Steffen Beughold einen Schritt zu spät.
Zu Westfalenliga-Zeiten traf Lars Ivanusic (l.) unter anderem am 15. November 2015 mit Vreden auf GW Nottuln. Hier kommt er gegen den ehemaligen Nottulner Steffen Beughold einen Schritt zu spät. Foto: Marco Steinbrenner

Erfolg macht sexy. Das wissen sie spätestens seit dieser Saison auch beim Fußball-Landesligisten GW Nottuln . In der Winterpause schloss sich der Ex-Gievenbecker Florian Koch den Grün-Weißen an. Wenig später wurde bekannt, dass Daniel Feldkamp vom SC Roland Beckum ab Sommer für die Nottulner die Schuhe schnüren wird (wir berichteten). Am Donnerstag ließ Teammanager Dirk Teichmann dann die nächste Katze aus dem Sack: Vom finanziell angeschlagenen Bezirksligisten DJK Eintracht Coesfeld-VBRS wechselt Lars Ivanusic zum aktuellen Landesliga-Spitzenreiter. Der 25 Jahre alte Deutsche („Ich komme gebürtig aus Duisburg und habe irgendwo weit in der Vergangenheit jugoslawische Vorfahren“) hat sich in Fußballerkreisen in den letzten Jahren einen guten Namen erarbeitet.

Der Neue bringt eine Menge Erfahrung mit. Bei Raspo Coesfeld lernte er das Kicken, spielte anschließend bei der DJK Eintracht Coesfeld-VBRS und verbrachte dann die U 16-, B- und A-Jugendzeit bei Preußen Münster. „Ich bin ein Linksfuß und variabel einsetzbar. Ich kann als linker Verteidiger, auf der Sechs oder im linken Mittelfeld auflaufen“, berichtet der Kicker. Im Seniorenbereich folgten nach der Zeit in Münster zwei Jahre bei der Spielvereinigung Vreden, ein Jahr beim SuS Stadtlohn, drei Jahre erneut in Vreden (unter Trainer Marcus Feldkamp) und jetzt ein Jahr bei der DJK Eintracht Coesfeld-VBRS.

Im Sommer heißt sein neuer Club also GW Nottuln. Warum? „In Coesfeld ist es zuletzt nicht ganz rund gelaufen. Doch das ist nicht der Hauptgrund, warum ich jetzt wechsle. Vielmehr bin ich am 1. Januar nach Nottuln gezogen. Da ich im Außendienst tätig bin, sitze ich viel und lange im Auto. Auch zum Training musste ich in den letzten Jahren häufig fahren. Deshalb freue ich mich jetzt darauf, vor der Haustüre Fußball zu spielen. Mit dem Fahrrad bin ich in Zukunft in einer Minute am Platz“, berichtet Lars Ivanusic.

Von seinen neuen Mitspielern kennt er schon einige: „Mit Oliver Leifken habe ich eine Saison lang in Vreden zusammengespielt. Daniel Feldkamp und ich sind uns in der U 19-Zeit öfter begegnet, als er für Bochum und ich für Preußen Münster spielte. Und ich kenne Felix Hesker. Eigentlich bin ich schon vielen Nottulner Spielern über den Weg gelaufen.“

Nach den Gesprächen mit seinem neuen Trainer Jens Niehues hat er einen positiven Eindruck von seinem zukünftigen Coach gewonnen: „Er ist ein junger und engagierter Trainer, der in Ahaus einen richtig guten Job macht. Ich verspreche mir von ihm, dass er noch einmal für frischen Wind sorgen wird. Mir ist es wichtig, unter guten Trainern zu spielen, denn ich möchte später auch einmal an der Linie stehen und will viel von ihnen mitnehmen.“

Seine Zusage beim Tabellenführer der Landesliga machte er im Übrigen ligaunabhängig: „Ich werde auf jeden Fall für GW Nottuln spielen. Ich bin aber ohnehin zuversichtlich, dass die Mannschaft den Aufstieg in die Westfalenliga schafft.“

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