Fußball: Frauen-Kreispokal Ahaus/Coesfeld
Titelverteidiger GW Nottuln ist Außenseiter gegen Union Wessum

Nottuln -

Als Titelverteidiger müsste GW Nottuln im Viertelfinale eigentlich Favorit sein – zumal die GWN-Frauen zu Hause spielen und Gegner Union Wessum zuletzt in der Liga mit 4:1 besiegt haben. Doch der Schein trügt.

Freitag, 01.03.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 17:06 Uhr
Nikol Feitscher (l.) und ihre Teamkolleginnen gehen als Außenseiter in das Pokalspiel gegen Wessum.
Nikol Feitscher (l.) und ihre Teamkolleginnen gehen als Außenseiter in das Pokalspiel gegen Wessum. Foto: Johannes Oetz

An den 9. September 2018 kann sich Mathias Feitscher , Co-Trainer der Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln , noch ganz genau erinnern. Im Baumberge-Stadion schickten die Grün-Weißen den SV Union Wessum am zweiten Spieltag mit einer 1:4-Klatsche im Gepäck wieder nach Hause. Für die Gäste war es eine von bislang erst zwei Saisonniederlagen. So belegt Wessum in der Staffel drei den zweiten Tabellenplatz, während die GWN-Kickerinnen auf dem vorletzten Rang zu finden sind. Am Sonntag (3. März) stehen sich beide Teams erneut gegenüber. Diesmal geht es nicht um Punkte, sondern um den Einzug in das Halbfinale des DFB-Pokals auf Kreisebene. Der Anstoß erfolgt auf dem alten Nottulner Kunstrasenplatz um 11 Uhr.

Nach dem Pokaltriumph im Mai 2018 in Legden gegen Fortuna Gronau würden die Schützlinge von Cheftrainerin Anna Gronover gerne erneut den Cup an den Niederstockumer Weg holen. Doch dazu muss zunächst mit dem Aufstiegsfavoriten Wessum ein ganz dicker Brocken aus dem Weg geräumt werden. „Wenn wir personell nicht so arg gebeutelt wären“, sagt Feitscher, „würde ich von einem 50:50-Spiel sprechen. So aber gehen wir als Außenseiter in die Begegnung.“

Mit Melina Krampe, Denise Waltering, Nora Kersting, Verena Loenser, Anna Ahlers und Andrea Ossing fallen gleich sechs Feldspielerinnen verletzungsbedingt aus. Torhüterin Anna Mensmann startete nach ihrer Fuß-Operation am Mittwoch wieder mit einer lockeren Trainingseinheit, musste diese aber bedingt durch auftretende Schmerzen abbrechen.

Dass die Partie am Sonntag auf dem alten und kleinen Kunstrasenplatz ausgetragen wird, kommt den Gastgeberinnen durchaus gelegen. „So können wir versuchen, sehr kompakt zu stehen und über Sophia Ahlers und Josefine Höppener schnelle Konter zu fahren“, blickt Mathias Feitscher voraus.

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