Handball: Kreisliga
Richtungsweisende Partie für GW Nottuln

Nottuln -

Am Samstag gastieren die Handballer von GW Nottuln in Mettingen. Nach diesem Spiel wissen die Grün-Weißen, ob sie sich weiter nach oben oder doch wieder nach unten orientieren müssen.

Freitag, 08.03.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 13:16 Uhr
Yannis Frye (M.) kommt angerauscht: Mit einer solchen Entschlossenheit müssen die Nottulner auch am Samstag in Mettingen auftreten, wenn sie zwei Punkte entführen wollen.
Yannis Frye (M.) kommt angerauscht: Mit einer solchen Entschlossenheit müssen die Nottulner auch am Samstag in Mettingen auftreten, wenn sie zwei Punkte entführen wollen. Foto: Johannes Oetz

Die Kreisliga-Begegnungen zwischen den Handballern von GW Nottuln und dem VfL Mettingen sind stets spannend. In der Vergangenheit gingen die Grün-Weißen aus den Vergleichen zumeist als Sieger hervor. Allerdings nicht in dieser Saison. Da verloren die Göcke-Schützlinge das Hinspiel in eigener Halle mit 25:29. Am Samstag ab 19.30 Uhr soll in Mettingen der Spieß aber wieder umgekehrt werden.

„Im Hinspiel waren wir stark ersatzgeschwächt“, erinnert sich der Nottulns Handballlehrer Stefan Göcke . Inzwischen hat sich das Lazarett der Grün-Weißen etwas geleert und die Mannschaft zur Aufholjagd angesetzt. Mit dem Erfolg über Vorwärts Gronau in der Vorwoche haben die Grün-Weißen wieder Kontakt zum Mittelfeld. Indes: Der Vorsprung auf den Drittletzten Mettingen beträgt gerade einmal zwei Punkte. Verliert GWN am Samstag, rutscht das Team wieder näher an die Abstiegsränge heran. „Uns erwartet ein heißer Tanz“, so Göcke.

Mettingens Coach, Michael Hütt, wurde am letzten Wochenende auf der Nottulner Tribüne gesichtet. Offensichtlich will er nichts dem Zufall überlassen. Allerdings verläuft die Saison der Gastgeber bisher nicht besonders gut. In diesem Jahr gab es erst einen Erfolg bei drei Niederlagen. „Dabei sind die Mettinger eigentlich sehr breit besetzt und verfügen über zwei gute Torleute“, wundert sich Göcke, der weiter auf die Langzeitverletzten Weitkamp, Krebs, Determann und Wottke verzichten muss. Christoph Bolle befindet sich zudem im Urlaub.

„Das ist für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Spiel“, ist sich der Nottulner Trainer der Schwere der Aufgabe bewusst. „Bei einem Sieg können wir uns weiter vom Tabellenkeller absetzen. Verlieren wir, bleiben wir in Abstiegsgefahr.“ Nach dem Aufwärtstrend der letzten Wochen zeigt sich Göcke allerdings zuversichtlich: „Wir fahren mit breiter Brust in den Teuto, denn wir haben das Momentum auf unserer Seite.“  

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