Fußball: Landesliga
Ein Mann für späte Tore

Nottuln -

GWN-Trainer Oliver Glaser ist erleichtert: „Wir freuen uns natürlich sehr über die drei Punkte, dürfen das Glück jedoch auch nicht überstrapazieren.“ Mit einem Tor in der Nachspielzeit sichert sich Nottuln den Sieg über den BSV Roxel.

Sonntag, 07.04.2019, 20:48 Uhr aktualisiert: 09.04.2019, 11:57 Uhr
Nottulns Toremacher unter sich: Adenis Krasniqi (l.) traf zum 1:1 und kann hier den 2:1-Torschützen Aaron Schölling kaum halten, weil der sich nach dem späten Treffer gegen Roxel vor lauter Freude läuferisch verausgabt.
Nottulns Toremacher unter sich: Adenis Krasniqi (l.) traf zum 1:1 und kann hier den 2:1-Torschützen Aaron Schölling kaum halten, weil der sich nach dem späten Treffer gegen Roxel vor lauter Freude läuferisch verausgabt. Foto: Marco Steinbrenner

Er ist der Mann für die späten Tore: Aaron Schölling sorgte mit seinem Treffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit dafür, dass die Landesliga-Fußballer von GW Nottuln auch sechs Spieltage vor dem Saisonende die Tabelle mit einem Sieben-Punkte-Vorsprung zum ärgsten Verfolger Westfalia Kinderhaus anführen. Die Grün-Weißen gewannen dank Schölling, der eine Woche zuvor nach 86 Minuten den 1:0-Auswärtserfolg in Werne sicherte, mit 2:1 (1:1) gegen den BSV Roxel .

„Wir freuen uns natürlich sehr über die drei Punkte, dürfen das Glück jedoch auch nicht überstrapazieren“, merkte ein sichtlich erleichterter GWN-Trainer Oliver Glaser nach den 95 Minuten an. „Das war heute eine Willensleistung. Wenn du oben in der Tabelle stehst, gewinnst du solche Spiele auch noch in der Schlussphase.“ Durchweg zufrieden war der ehrgeizige Coach nicht. „In der ersten Halbzeit haben wir richtig guten Fußball gespielt. Nach der Pause war die Mannschaft nicht mehr gut strukturiert und hat die spielerische Linie vermissen lassen.“

Fußball-Landesliga: GW Nottuln – BSV Roxel

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Die 100 Zuschauer sahen eine sehr abwechslungsreiche Partie mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten. „Wir hätten gleich in den ersten zehn Minuten einen Treffer erzielen müssen“, erinnerte sich Glaser an die guten Chancen von Christian Messing , der nach 180 Sekunden per Kopf nur die Latte traf, und Oliver Leifken (9.). Nach zwölf Minuten jubelten plötzlich die Gäste: Endrit Sojeva sorgte mit einem sehenswerten Freistoßtreffer für die überraschende BSV-Führung.

In der Folgezeit drängten die Platzherren auf den Ausgleich und wurden für ihre Bemühungen nach 28 Minuten belohnt. Adenis Krasniqi ließ Torhüter Thorben Hövelmann mit einem platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit. Zuvor hatten Aaron Schölling (13./24.) und Max Wenning (25.) noch aus guter Position vergeben. Auf der anderen Seite strahlten auch die Kicker aus dem Stadtteil Münsters nach Standardsituationen immer wieder Gefahr aus – vor allem Torschütze Sojeva.

Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer eine völlig offene Partie, in der beide Teams gute Möglichkeiten besaßen. Neun Minuten vor dem Ende hatte Roxels Sandro Pietsch nach einem Foulspiel an Jens Böckmann Glück, dass Schiedsrichter Yasin Tugrul (Herne) es bei einer Ermahnung beließ und nicht die Gelb-Rote Karte zeigte. In einer hektischen Schlussphase hatte Hendrik Flaßhar für die BSV-Elf die größte Chance zum Siegtreffer, traf jedoch nur den Pfosten.

Besser machte es in der Nachspielzeit Aaron Schölling, der sich im Strafraum durchsetzte und unhaltbar abschloss. Da kannte die Freude im Nottulner Lager keine Grenzen mehr.

GW Nottuln: Kemann – S. Schöne (90. Schinke), Wenning, Kreuz, Böckmann – Hesker, Klaus, Schölling, Leifken (62. Ahrens) – Messing, Krasniqi

Tore: 0:1 Sojeva (12.), 1:1 Krasniqi (28.), 2:1 Schölling (90.+2)

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