Handball: Frauen-Bezirksliga
Hünteler-Sieben ärgert Aufsteiger Recke

Nottuln -

Die Bezirksliga-Handballerinnen der DJK GW Nottuln hielten lange mit, doch am Ende mussten sie sich dem TuS Recke knapp geschlagen geben. Recke feierte damit den Aufstieg in die Landesliga. Aber auch im Lager der DJK Grün-Weiß war man nicht enttäuscht.

Montag, 08.04.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 09.04.2019, 11:57 Uhr
Lena Ziemann strahlte aus der zweiten Reihe Torgefährlichkeit aus.
Lena Ziemann strahlte aus der zweiten Reihe Torgefährlichkeit aus. Foto: Klaus Schulte

„Gewinnen wir, wird es an der Tabellenspitze noch einmal spannend“, so die Hoffnung von Tine Hünteler , Trainerin der Nottulner Bezirksliga-Handballerinnen, vor dem Spiel gegen den Tabellenzweiten TuS Recke .

Auf jeden Fall wollten die Grün-Weißen die Gäste aus dem Teuto „ärgern“. Eine Halbzeit lang ging der Matchplan von Nottulns Handballlehrerin auch auf, doch dann drehte der TuS den Spieß um und bejubelte nach dem 16:14-Erfolg den Aufstieg in die Landesliga . Mit 22:16 Punkten bleiben die Nottulnerinnen Dritter.

In der ersten Halbzeit waren die Grün-Weißen, die ohne Stefanie Gravermann und Marina Rotermund auskommen mussten, konzentriert und konnten sich häufig im Eins-gegen-eins durchsetzen. Allerdings ließen sie gegen Ende doch einige einige Chancen aus und verpassten dadurch ein höheres Halbzeitergebnis. Beim Stande von 9:8 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause erhöhten die Nottulnerinnen durch Lena Ziemann auf 10:8, doch dann kam ein Bruch ins Spiel. Nachdem gleich drei Steilangriffen und ein Strafwurf verdaddelt wurden, kamen die ambitionierten Gäste wieder heran und eroberten sich die Führung zurück. Gegen die nun tiefstehende Abwehr des SuS rannten sich die Grün-Weißen immer wieder fest und fingen sich Kontertore.

Einzig Lena Ziemann strahlte aus der zweiten Reihe Gefährlichkeit aus; zu wenig, um den Aufsteiger ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Aber im Abschluss zeigten jetzt auch die Gäste Nerven und konnten sich daher nicht entscheidend lösen. Die Grün-Weißen steckten nicht auf und verkürzten in der Schlussminute auf 14:15. Doch im Gegenzug machten die Gäste trotz doppelter Unterzahl den Deckel drauf. „Ich bin zufrieden“, zeigte sich Nottulns Trainerin Tine Hünteler keineswegs enttäuscht. „Wenigstens geärgert haben wir sie“, freute sie sich.

GWN-Tore: Lena Ziemann (4), Sarah Chowanietz (3/3), Sanja Nieborg (3), Lea Heiman (2/1), Meike Eckhardt (1/1), Andrea Kohlleppel (1).

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