Handball: Frauen-Bezirksliga
Hünteler-Team festigt Platz drei

Nottuln -

Dank eines 17:13-Erfolges gegen den SC Nordwalde festigten die Handballerinnen der DJK GW Nottuln Platz drei in der Bezirksliga. Allerdings war nicht alles Gold, was glänzte. Für die Gäste hat die Niederlagen fatale Folgen.

Montag, 15.04.2019, 16:52 Uhr aktualisiert: 16.04.2019, 16:29 Uhr
Stefanie Gravermann erzielte beim 17:13-Sieg gegen den SC Nordwalde sechs Tore für die Bezirksliga-Handballerinnen von GW Nottuln.
Stefanie Gravermann erzielte beim 17:13-Sieg gegen den SC Nordwalde sechs Tore für die Bezirksliga-Handballerinnen von GW Nottuln. Foto: Marco Steinbrenner

Im Nachholspiel der Bezirksliga der Frauen setzten sich die Handballerinnen der DJK Grün-Weiß Nottuln mit 17:13 (8:5) gegen den SC Nordwalde durch. Während die Gastgeberinnen zwei Spieltage vor Schluss ihren dritten Platz untermauerten, taumelt der SCN als Schlusslicht dem Abstieg entgegen.

Zu Beginn sah es allerdings nicht nach einem so klaren Erfolg aus, denn die Grün-Weißen mussten nach verschlafenem Start (0:2) erst von Trainerin Tine Hünteler geweckt werden. Zwar standen ihre Schützlinge in der Deckung sicher, doch im Angriff wurden die Bälle einfach hergeschenkt. „Es fehlte der Druck. Der Zug zum Tor war einfach nicht da“, berichtete die Nottulner Trainerin.

In der Folgezeit gewann das Spiel der Grün-Weißen deutlich an Struktur. Nach zwei schönen Anspielen an den Kreis wurde der Ausgleich erzielt (3:3). Noch einmal konnte sich der Tabellenletzte mit zwei Toren absetzen, doch dann war endgültig Schluss. Die Abwehr ließ nun nichts mehr zu und nach fünf Treffern in Folge führten die Grün-Weißen zur Pause mit 8:5.

Die zweite Hälfte begannen die Nottulnerinnen konzentriert und setzten sich auf 11:5 ab. Die Gäste blieben 21 Minuten ohne Treffer, auch ein Verdienst der überragenden GWN-Torfrau Maren Wietholt. Die Partie schien gelaufen, doch dann wurde es plötzlich noch einmal eng. Die Grün-Weißen wurden nachlässig und entwickelten zudem einiges Schusspech. Mehrfach scheiterten sie an Pfosten und Latte. Das nutzten die Gäste zu Kontern und plötzlich hieß es nur noch 12:10. Die Nerven lagen blank.

Als die ansonsten treffsichere Stefanie Gravermann erstmals vom Punkt scheiterte, kamen die Nordwalderinnen auf ein Tor ran (12:11). Und nachdem auch der nächste Siebenmeter vergeben wurde, drohte sogar der Ausgleich. Doch zum Glück hielt die Deckung und das 13:11 durch Kim Anna Frie wirkte wie ein Befreiungsschlag. Die Grün-Weißen übernahmen wieder das Heft des Handelns und schraubten das Ergebnis auf 17:13. Als Tabellendritter können die Grün-Weißen beruhigt Osterfest feiern. Nach den Ferien endet die Saison mit den Spielen gegen Coesfeld 2 und Kinderhaus 2.

GWN-Tore: Stefanie Gravermann (6/5), Sabrina Welp (4), Lena Ziemann (4), Kim Anna Frie (2), Lea Heiman (1),

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