Fußball: Landesliga
„Die Philosophie bei GW Nottuln gefällt mir“

Nottuln -

Er ist Defensivspezialist und kennt die Nottulner Landesliga-Mannschaft gut: Dickens Toka vom Liga-Konkurrenten BSV Roxel wechselt in der nächsten Saison in die Baumberge.

Dienstag, 23.04.2019, 19:00 Uhr
In dieser Saison standen der Nottulner Christian Messing (l.) und Dickens Toka vom BSV Roxel noch als Gegner auf dem Platz. Ab Sommer kickt Toka für die Grün-Weißen.
In dieser Saison standen der Nottulner Christian Messing (l.) und Dickens Toka vom BSV Roxel noch als Gegner auf dem Platz. Ab Sommer kickt Toka für die Grün-Weißen. Foto: Marco Steinbrenner

Landesliga-Spitzenreiter GW Nottuln hat sich für die Saison 2019/20 mit einem dritten, externen Neuzugang verstärkt. Nach Daniel Feldkamp (SC Roland Beckum) und Lars Ivanusic (DJK Eintracht Coesfeld-VBRS) spielt ab dem 1. Juli auch Dickens Toka, aktuell noch beim Liga-Konkurrenten BSV Roxel unter Vertrag, regelmäßig im Baumberge-Stadion.

Bereits im Januar führte Nottulns Teammanager Dirk Teichmann Gespräche mit Toka, doch entschied sich der 22-Jährige damals noch dafür, in Roxel zu bleiben. „Wir hatten uns für die Rückrunde in Roxel viel vorgenommen“, erzählt der in Münster arbeitende Bankkaufmann. „Leider sind die vergangenen Wochen mit einem Sieg, zwei Unentschieden und drei Niederlagen nicht gut gelaufen. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, den nächsten sportlichen Schritt zu gehen und mich weiter entwickeln zu wollen.“

Dickens Toka spielte in der Jugend bei Preußen Münster, Viktoria 08 Georgsmarienhütte und der Ibbenbürener SpVgg. Mit dem BSV Roxel stieg der Defensivspezialist, auf der linken Seite der Abwehrkette und als Innenverteidiger einsetzbar, in der Spielzeit 2017/18 aus der Westfalenliga ab. Eben in dieser Klasse möchte Toka, dessen Eltern aus dem Sudan stammen, wieder zurück. „Mir gefällt die Philosophie, wie in Nottuln Fußball gespielt wird. Die Mannschaft agiert nicht wie ein Großteil der Teams in der Landesliga mit langen Bällen, sondern versucht immer wieder, die Situationen spielerisch zu lösen“, weiß er aus den direkten Duellen.

Für die noch verbleibenden fünf Begegnungen drückt Toka seinem zukünftigen Verein kräftig die Daumen, dass der aktuelle Sieben-Punkte-Vorsprung zum dritten Westfalenliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte ausreicht. Der Noch-Roxeler weiß, „dass es für mich schwer wird, einen Stammplatz in einer eingespielten Mannschaft zu bekommen. Deshalb muss ich in der Vorbereitung von Beginn an Gas geben.“

Dirk Teichmann freut sich auf das nächste neue Gesicht. „Dickens verfügt über eine gute Qualität und passt von seinem Charakter ausgezeichnet in die Truppe.“ Einen weiteren Neuzugang von einem anderen Verein werde es, so der Teammanager, nicht mehr geben. In dieser Woche laufen noch Gespräche mit Clemens Donner und Mirko Schinke. Der Zeitpunkt wurde bewusst relativ spät gewählt, da das Duo lange Zeit verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand. „Außerdem werden wir unsere U19 weiterhin ganz genau beobachten“, verrät Teichmann. Bislang stoßen Ben Rahlenbeck und Jan Ahrens aus dem eigenen Nachwuchs zum Kader. Einziger Abgang ist Ali Shinawi.

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