Fußball: Landesliga 4
GW Nottuln ist dem Aufstieg jetzt sehr nah

Nottuln -

Das Tor zur Westfalenliga steht nun weit offen: Am Sonntag entschied GW Nottuln das Kreis-Derby beim VfL Senden mit 2:1 für sich und kann nun am nächsten Spieltag aus eigener Kraft Meister werden.

Sonntag, 12.05.2019, 20:18 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 17:38 Uhr
Seht her, ich war´s: Oliver Leifken brachte seine Farben nach einem an ihm verübten Foul mit einem Strafstoß in Führung.
Seht her, ich war´s: Oliver Leifken brachte seine Farben nach einem an ihm verübten Foul mit einem Strafstoß in Führung. Foto: Marco Steinbrenner

Matchball für die Landesliga-Fußballer von GW Nottuln : Durch den 2:1 (1:0)-Auswärtssieg gegen den VfL Senden haben die Schützlinge von Trainer Oliver Glaser bereits am kommenden Sonntag (18. Mai) im vorletzten Saisonspiel gegen den Tabellenelften SG Borken aus eigener Kraft die Möglichkeit, mit einem Erfolg vorzeitig die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Westfalenliga perfekt zu machen. Der bisherige Tabellenzweite SC Münster 08 verlor überraschend daheim gegen den BSV Roxel mit 0:2, sodass der Vorsprung auf das neue Verfolgerduo, Westfalia Kinderhaus (8:1-Erfolg beim VfB Hüls) und Eintracht Ahaus (7:2-Heimsieg gegen den Werner SC), fünf Punkte beträgt.

Nach dem Dreier in Senden zeigte sich der GWN-Coach sichtlich erleichtert, denn im Gegensatz zur Vorwoche und der 2:3-Niederlage bei Viktoria Heiden rächte es sich diesmal nicht, dass die Grün-Weißen erneut eine Vielzahl guter Möglichkeiten ausließen und dennoch mit einem Dreier die Heimreise antreten durften. „Ich bin hoch zufrieden mit dem Ergebnis. Die Mannschaft hat gut gegen den Ball gearbeitet“, freute sich Glaser nach dem Schlusspfiff, der von Schiedsrichter Jan Lohmann nach 96 Minuten ertönte.

GW Nottuln besiegt VfL Senden verdient

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Der Nottulner Übungsleiter verschwieg allerdings nicht, dass seine Elf „in den ersten 20 Minuten nicht gut ins Spiel fand“. So sah es auf der Zuschauertribüne auch Rainer Leifken, der schon beide Vereine trainierte. „Senden war zu Beginn besser.“ Die erste große Chance hatte allerdings der Tabellenführer, doch sowohl Fabian Schöne als auch Felix Hesker verfehlten nach 22 Minuten das Ziel knapp. Eine Viertelstunde später durfte der mitgereiste Nottulner Anhang dann aber jubeln. Nachdem Hendrik Heubrock den Nottulner Oliver Leifken im 16 Meter-Raum von den Beinen geholt hatte, verwandelte der Gefoulte selbst den fälligen Elfmeter zur Führung. Noch vor dem Halbzeitpfiff besaßen die Gäste durch abermals Hesker sowie Adenis Krasniqi zwei weitere gute Chancen, vorzeitig die Weichen auf Sieg zu stellen.

Nach dem Seitenwechsel stand ein Spieler der Platzherren immer wieder im Mittelpunkt: Torhüter Johannes Brückner, der in seiner Jugendzeit auch im Baumberge-Stadion aktiv war, zeigte gleich mehrfach sein großes Können. Zunächst scheiterten Fabian Schöne (50.) und Christian Messing (54.) an der Nummer 1.

Nach einer Stunde kamen die Schützlinge von VfL-Trainer André Bertelsbeck gefährlich vor das erstmals nach seiner langen Verletzung wieder durch Malte Wilmsen gehütete Nottulner Tor – und gleich war der Ball im Netz. Der Ex-Nottulner Rabah Abed war nach einem Zuspiel von Felix Berning zum überraschenden 1:1-Ausgleich zur Stelle.

Die Glaser-Kicker schüttelten sich kurz und erarbeiteten sich anschließend weitere gute Möglichkeiten, doch Adenis Krasniqi (66.), Felix Hesker (69.) und der eingewechselte Aaron Schölling (73.) fanden in Brückner ihren Meister. Eine Viertelstunde vor Schluss dann die Erlösung für den Liga-Primus: Mit seinem zehnten Saisontreffer zeichnete sich Hesker für das Tor zum 2:1-Endstand verantwortlich. In der Schlussphase versuchten die Bertelsbeck-Schützlinge ihr Glück mit langen Bällen, doch ließ die Abwehr des Spitzenreiters keine Möglichkeit mehr zu.

GW Nottuln: Wilmsen – Böckmann, Wenning, Kreuz, Warnat – Klaus, F. Schöne (85. Schinke), Hesker, Leifken – Messing (71. Schölling), Krasniqi (90. Zumkley)

Tore: 0:1 Leifken (37., Foulelfmeter), 1:1 Abed (59.), 1:2 Hesker (75.)

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