Trampolin: Gau-Einzelmeisterschaften
Fünf Finalteilnahmen für GW Nottuln

Nottuln -

Die Trampoliner von GW Nottuln zeigten jetzt in Münster bei den Gau-Meisterschaften im Trampolinturnen, dass sie auch in diesem Jahr wieder vorne mitmischen wollen.

Dienstag, 14.05.2019, 19:00 Uhr
Die sechs Teilnehmer aus Nottuln – hier mit Trainerin Maike Esplör (hinten, r.) – freuten sich über fünf Finalteilnahmen.
Die sechs Teilnehmer aus Nottuln – hier mit Trainerin Maike Esplör (hinten, r.) – freuten sich über fünf Finalteilnahmen. Foto: GW Nottuln

In der ersten Wettkampfklasse turnte Johannes Kösters. Aufgrund der geringen Meldezahlen für Jungen in seiner Wettkampfklasse musste der Neunjährige zusammen mit den Mädchen turnen. „Das ist immer etwas doof für die Jungs, weil in dieser Altersstufe die Mädchen mehr Haltung haben“, erklärte Trainerin Maike Esplör . Dennoch konnte sich der Nottulner für das Finale qualifizieren und belegte den fünften Platz.

Eine Wettkampfklasse über ihm sprangen seine Vereinskameradinnen Luisa Arning und Amely Schippmann. Luisa zog dank ihrer guten Übungen ins Finale ein und belegte Rang sechs. Amely Schippmann kam nicht in das Finale. „Das macht nichts, weil es bei ihr um das Selbstvertrauen ging. Sie hatte in der vergangenen Woche große Probleme, überhaupt einen Salto zu turnen. Ihr Kopf spielte einfach nicht mit. In Münster ist sie dann wieder über ihren Schatten gesprungen“, berichtete Maike Esplör nicht ohne Stolz.

Im Anschluss sprang John Plottke. Mit ihm in einer Gruppe startete auch Adrian Thomson aus Münster, der im Vorjahr an den Jugendweltmeisterschaften teilgenommen hatte. John sprang seine Pflicht gut durch, obwohl er sehr nervös war. In der Kür wurde ihm allerdings der sechste Sprung nicht anerkannt. Daher belegte er nur den vierten Platz. Kjell Böttcher freute sich in seiner Altersklasse über Rang drei. Mit einem Doppelsalto in seiner Kür und ansonsten ausnahmslos Saltokombinationen zeigte der 14-Jährige eine gute Schwierigkeit.

Zum Schluss sprang sein Vereinskamerad Manuel Alberding, der sich eigentlich auf die Zweitdisziplin, das Doppel-Mini-Tramp, spezialisiert hat. In Münster wollte er es allerdings noch einmal wissen. Nach drei gut durchgeturnten Übungen hatte er knapp vier Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz und sicherte sich so verdient die Goldmedaille.

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