Fußball: Landesliga
Der Sekt ist bei GW Nottuln kaltgestellt

Nottuln -

Jetzt kann es was werden: Am Sonntag möchte Fußball-Landesligist GW Nottuln mit einem Heimsieg gegen die SG Borken die Rückkehr in die Westfalenliga schaffen.

Freitag, 17.05.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 17.05.2019, 17:02 Uhr
Dem Gegner keine Luft zum Atmen lassen: Das ist in dieser Saison eine Stärke der Nottulner. In der Vorwoche jagten in dieser Szene Fabian Schöne (l.) und Adenis Krasniqi (r.) dem Sendener Felix Berning die Kugel ab.
Dem Gegner keine Luft zum Atmen lassen: Das ist in dieser Saison eine Stärke der Nottulner. In der Vorwoche jagten in dieser Szene Fabian Schöne (l.) und Adenis Krasniqi (r.) dem Sendener Felix Berning die Kugel ab. Foto: Marco Steinbrenner

Es ist angerichtet. Am vorletzten Spieltag kann Fußball-Landesligist GW Nottuln die Ernte für eine bärenstarke Saison einfahren. Und wie es der Zufall so will, genießt die Mannschaft des scheidenden Trainers Oliver Glaser am Sonntag Heimrecht. Um 15 Uhr gastiert mit der SG Borken der Tabellenelfte im Baumberge-Stadion. Kurz vor 17 Uhr kann es dann heißen: GW Nottuln steigt nach 2008 und 2013 zum dritten Mal in die Westfalenliga auf.

Doch Vorsicht! Erst vor wenigen Tagen hat man in der Champions League gesehen, was im Fußball alles passieren kann. Indes: Nottuln ist nicht Amsterdam . . . und schon gar nicht Barcelona. Oliver Glaser dürfte seinen in Vorfreude befindlichen Mannen in den zurückliegenden Tagen mehr als nur einmal eingebläut haben, dass der Gegner nicht unterschätzt werden darf. Sollte es am Sonntag allerdings nicht klappen, haben die Grün-Weißen eine Woche später beim Viertletzten SV Dorsten-Hardt eine weitere Möglichkeit, dann eben aus eigener Kraft den Titelgewinn klarzumachen. Fünf Punkte Vorsprung auf die beiden Verfolger Westfalia Kinderhaus und Eintracht Ahaus sind vor den letzten beiden Partien eben ein schönes Polster.

„Natürlich ist unser Ziel, die Sache am Sonntag klarzumachen. Eine Entscheidung am letzten Spieltag wollen wir unter allen Umständen vermeiden“, sagt Oliver Glaser, der jedoch vor dem nächsten Kontrahenten warnt: „Angeschlagene Gegner sind häufig sehr gefährlich.“

In der Vorwoche ging die SG Borken auf eigenem Platz gegen den SV Herbern nach einem peinlichen Auftritt mit 0:7 unter. SG-Torhüter Jason Rudolph sah dabei in der 48. Minute die Rote Karte. Grund: Er hatte zuvor einen eigenen Mitspieler beleidigt. Trotzdem war die SG nach dieser Pleite auch rechnerisch gerettet, weil auch die anderen Konkurrenten im Abstiegskampf patzten.

Das Hinspiel war hart umkämpft. Nach einem 1:2-Rückstand kamen die Grün-Weißen wieder zurück und siegten mit 3:2. „Spätestens dieses Spiel hat gezeigt, dass Borken eine gute Offensive hat. Wenn wir allerdings die richtige Einstellung mitbringen, bin ich davon überzeugt, dass wir gewinnen werden“, erklärt Oliver Glaser. Ali Shinawi fällt weiter verletzt aus, Fabian Schöne ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Sebastian Schöne, der gegen Senden kurzfristig verletzt ausfiel, sollte bis zum Anpfiff wieder fit sein.

► Egal, wie das Spiel am Sonntag ausgeht: Im Anschluss wollen die Grün-Weißen mit ihren Fans, Familien und Unterstützern die erfolgreiche Saison mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen lassen. Vor dem Vereinsheim werden auch einige Menschen verabschiedet, die in den vergangenen Jahren viel für den Club aus dem Stiftsdorf getan haben.  

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