Fußball: Landesliga 4
Malte Wilmsen von GW Nottuln will seine Bilanz aufpolieren

Nottuln -

Malte Wilmsen ist zurück. In der vergangenen Woche in Senden gab der Torhüter von GW Nottuln sein Comeback. Wie es ihm geht, verriet er im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten.

Samstag, 18.05.2019, 09:00 Uhr
Schöne Geste: Vor dem Spiel in der Vorwoche in Senden wünschte Marvin Kemmann seinem Torhüter-Kollegen Malte Wilmsen (l.) viel Glück. Nottulns Trainergespann Dirk Nottebaum und Oliver Glaser (verdeckt) beobachteten die Szene.
Schöne Geste: Vor dem Spiel in der Vorwoche in Senden wünschte Marvin Kemmann seinem Torhüter-Kollegen Malte Wilmsen (l.) viel Glück. Nottulns Trainergespann Dirk Nottebaum und Oliver Glaser (verdeckt) beobachteten die Szene. Foto: Marco Steinbrenner

Und auf einmal stand Malte Wilmsen wieder zwischen den Pfosten. In der Vorwoche gab der Torhüter von GW Nottuln nach seiner Verletzung beim 2:1-Sieg in Senden sein Comeback. Mit dem Schlussmann sprach WN-Redakteur Johannes Oetz.

Hallo, Herr Wilmsen. Hatten Sie damit gerechnet, dass Sie gegen Senden spielen dürfen?

Wilmsen: Ich hatte gehofft, dass ich nach meiner Verletzung in dieser Saison noch einmal berücksichtigt werde. Gerechnet hatte ich in der Vorwoche aber nicht damit, denn Marvin hat zuletzt sehr gut gehalten und war auch immer beim Training.

Am 10. März hatten Sie sich im Heimspiel gegen Gemen eine schwere Prellung an der Wirbelsäule zugezogen. Haben Sie noch Probleme?

Wilmsen: Nein, gar keine. Seit Anfang April bin ich wieder im Training. Die Sache behindert mich überhaupt nicht mehr. Auch mental habe ich den Unfall verarbeitet. Ich traue mir auf dem Platz wieder alles zu.

Am Sonntag können Sie mit Ihrer Mannschaft Meister werden. Darüber haben Sie sich mit Ihren Mitspielern zuletzt doch bestimmt viel unterhalten, oder?

Wilmsen: Ich kann natürlich nicht bestreiten, dass ich weiß, dass wir am Sonntag Meister werden können. Und die Vorfreude ist auch da. Fakt ist aber auch, dass alle Mannschaften gegen uns immer alles raushauen, weil sie den Spitzenreiter schlagen wollen. Auch Borken möchte uns sicherlich gerne in die Suppe spucken, gerade nach der 0:7-Niederlage. Wir machen uns aber nicht in die Hose. Wenn wir unsere Leistung abrufen, die wir bringen können, dann werden wir es auch schaffen.

Und wenn es am Sonntag mit dem Titelgewinn noch nicht klappen sollte?

Wilmsen: Daran denke ich überhaupt nicht. Wir müssen einfach unsere Hausaufgaben machen. Wir Spieler haben alle genug Grips und wissen, um was es jetzt geht.

Wie oft sind Sie eigentlich in Ihrer Karriere schon aufgestiegen?

Wilmsen: (lacht) Ich bin erst einmal aufgestiegen. Das war damals mit der U 15 des Jahrgangs 1996/97 unter Trainer Dirk Ehm. Dafür bin ich aber schon zweimal abgestiegen: Mit der Gievenbecker U 17 aus der Jugend-Westfalenliga und dann mit GW Nottuln aus der Westfalenliga in der Saison 2015/16. Es wird Zeit, dass ich meine persönliche Bilanz aufpoliere.

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