Fußball: Landesliga 4
Oliver Glaser spricht über seine Zeit bei GW Nottuln

Nottuln -

Oliver Glaser hat nach dem letzten Saisonspiel seine Zelte bei GW Nottuln abgebrochen. Ein letztes Mal stand er zuvor Rede und Antwort.

Donnerstag, 30.05.2019, 06:00 Uhr
Hatte immer einen Plan, den seine Spieler bitteschön auch befolgen sollten: Oliver Glaser.
Hatte immer einen Plan, den seine Spieler bitteschön auch befolgen sollten: Oliver Glaser. Foto: Johannes Oetz

Oliver Glaser und GW Nottuln : Das passte von Beginn an. Nachdem die Mannschaft nach der Saison 2015/16 aus der Westfalenliga abgestiegen war, sorgte der Billerbecker für frischen Wind im Baumberge-Stadion. In seinem ersten Jahr führte er das Team auf Rang acht, es folgte in der Saison 2017/18 der fünfte Platz. Im dritten Jahr gelang Glaser mit GWN die Rückkehr in die Westfalenliga. Aus freien Stücken verlässt er nun den Club (wir berichteten mehrfach). Mit dem Meistertrainer sprach noch einmal WN-Sportredakteur Johannes Oetz.

Hallo, Herr Glaser. Nach drei Jahren Trainer in Nottuln: Was machen Sie in der Zukunft eigentlich sonntags?

Glaser: Da findet sich bestimmt immer etwas – langweilig wird mir sicher nicht werden. Ich freue mich darauf, mehr und flexiblere Zeit für meine Familie zu haben.

Meistertrainer Oliver Glaser verlässt GW Nottuln

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Sie haben in Ihrer Karriere schon einige Mannschaften trainiert: Was ist das Besondere am Nottulner Team 2018/19 gewesen?

Glaser: Uns hat vom ersten Tag an ein großer Teamgeist und eine gemeinsame Idee ausgezeichnet. Die Mannschaft war leicht zu führen, lernwillig und selbstkritisch. Es gab keine Quertreiber und niemand war zufrieden mit dem, was wir bereits erreicht hatten.

Sie betonen immer, dass für Sie das Kollektiv das Wichtigste ist. Trotzdem würde ich gerne mit Ihnen über einige Spieler reden. Wie beurteilen Sie etwa die Entwicklung von Christian Messing und Jens Böckmann, die ihre erste Saison als Senioren spielten?

Glaser: Sowohl Christian Messing als auch Jens Böckmann haben großen Anteil an dieser grandiosen Saison und an unserer Meisterschaft. Christian ist ein überragender Techniker und eine perfekte 10, Jens ist technisch stark, hat ein hervorragendes Zweikampfverhalten und ist flexibel einsetzbar. Beide Spieler haben aber einfach auch von ihren guten Mitspielern profitiert, die ihnen die notwendige Unterstützung auf und neben dem Platz gegeben haben.

Welcher Spieler hat Ihnen in den vergangenen Monaten außerdem noch viel Freude bereitet?

Glaser: Alle Spieler. Schade finde ich, dass Christian Warnat den Verein verlässt. Er hat eine starke Saison gespielt.

Gibt es einen Höhepunkt in Ihrer Karriere bei GW Nottuln, oder ein Ereignis, an das Sie sich besonders gerne zurückerinnern werden?

Glaser: Die gewonnene Meisterschaft und der Sieg gegen Borken werden mir natürlich in guter Erinnerung bleiben, aber auch die beiden Jahre zuvor haben mir Freude bereitet.

Sind Sie eigentlich traurig, dass Sie die Mannschaft nicht mehr in der Westfalenliga trainieren werden?

Glaser: Nein, warum? Ich bin sehr glücklich, dass wir die Meisterschaft errungen haben. Die Entscheidung, nicht weiterzumachen, habe ich bewusst und gut überlegt getroffen. Es gibt also keinen Grund, traurig zu sein. Außerdem weiß ich die Mannschaft bei Jens Niehues und Dirk Nottebaum in guten Händen. Das gibt mir zusätzlich ein gutes Gefühl.

Was glauben Sie: Wie wird das Team in der Saison 2019/20 abschneiden?

Glaser: Der Kader bleibt bis auf wenige Ausnahmen zusammen und wurde gut verstärkt. Ich bin mir sicher, dass das Team einen guten Mittelfeldplatz erreichen kann.

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