Fußball: Westfalenliga
Aufsteiger GW Nottuln verpflichtet Pascal Gerdes

Nottuln -

Manchmal hilft auch Bruder Zufall. Westfalenliga-Aufsteiger GW Nottuln ist jetzt ein Stürmer zugelaufen. Er hinterließ im Probetraining einen richtig guten Eindruck.

Freitag, 07.06.2019, 15:24 Uhr
Freut sich auf seinen neuen Verein: Pascal Gerdes.
Freut sich auf seinen neuen Verein: Pascal Gerdes. Foto: privat

Eigentlich war der Kader des Neu-Westfalenligisten GW Nottuln für die Fußball-Saison 2019/20 schon komplett. Doch dann stand auf einmal Pascal Gerdes vor der Tür. Den GWN-Verantwortlichen war direkt klar, dass sie den 21-Jährigen nicht wieder so schnell ziehen lassen sollten und verpflichteten ihn noch für die kommende Saison. „Pascal ist ein klassischer Neuner. Genau einen solchen Spielertypen brauchten wir noch, nachdem Clemens Donner erklärt hatte, zunächst einmal ein Jahr pausieren zu wollen“, sagte Nottulns Co-Trainer Dirk Nottebaum.

„Ich komme vom TuS Berge und habe bis zur abgelaufenen Saison in der Bezirksliga Weser Ems gespielt“, berichtet der Neuzugang, der in Münster lebt und die Fächer Sport und Deutsch auf Lehramt studiert.

„Ich bin im sechsten Semester. Bis jetzt bin ich zu den Spielen immer nach Hause gefahren. Das sind aber gut 100 Kilometer eine Strecke. Mittlerweile ist mir das zu viel. Deshalb habe ich jetzt nach einem neuen Verein Ausschau gehalten“, erzählt der Offensivspieler.

Ein Kommilitone habe ihm empfohlen, sich auch einmal GW Nottuln anzuschauen. So ging es eines Abends ins Stiftsdorf. „Ich habe dann ein paar Mal mittrainiert. Es hat mir sehr gut gefallen“, so Pascal Gerdes.

Angst vor dem Sprung von der Bezirks- in die Westfalenliga hat der Neue, der in der vergangenen Saison 20 Tore erzielte, nicht. „Ich konnte beim Training eigentlich ganz gut mithalten. Natürlich ist der Sprung in die Westfalenliga richtig groß, aber ich traue ihn mir zu. Außerdem hätten mich die Nottulner ja bei dem großen Kader nicht geholt, wenn sie nicht glauben würden, dass ich es schaffen kann.“

Bei den Trainingseinheiten im Baumberge-Stadion blitzten die Stärken des 1,90 m großen Angreifers bereits auf. Ballsicher, schnell, nervenstark vor dem gegnerischen Tor und ein gutes Auge für die Mitspieler – das kann was werden. An einer Sache muss Pascal Gerdes allerdings noch besonders trainieren. „Mein Kopfballspiel ist noch ausbaubar, das gebe ich gerne zu.“

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