Fußball: Legenden-Spiel von GW Nottuln
GW Nottuln: Zwei Trainer mit GWN-Vergangenheit

Nottuln -

Werner „Pui“ Langenkämper und Wolfgang Leifken haben bei GW Nottuln Spuren hinterlassen. Deshalb wird ihnen auch die Ehre zuteil, die Auswahl von GW Nottuln im Legendenspiel zu betreuen.

Freitag, 28.06.2019, 06:00 Uhr
Wolfgang Leifken freut sich auf das Spiel gegen die Traditionsmannschaft des SC Preußen Münster, die von seinem Bruder Rainer trainiert wird.
Wolfgang Leifken freut sich auf das Spiel gegen die Traditionsmannschaft des SC Preußen Münster, die von seinem Bruder Rainer trainiert wird. Foto: Andreas Teipel/heimspiel-online

Auch am morgigen Samstag (29. Juni) soll es wieder heiß werden. Etwa so heiß, dass das Legendenspiel zwischen einer Auswahl von GW Nottuln und der Traditionsmannschaft des SC Preußen Münster darunter leiden wird? Werner „Pui“ Langenkämper winkt ab. „Das mit der Hitze werden wir hinbekommen. Wer nicht mehr kann, der muss halt runter“, sagt der Fußballtrainer schmunzelnd. Der 76-Jährige wird gemeinsam mit Wolfgang Leifken die Grün-Weißen betreuen. Beide Trainer haben eine ausgeprägte grün-weiße Vergangenheit und freuen sich auf das Legendenspiel, das morgen um 16.30 Uhr angepfiffen wird (wir berichteten mehrfach).

Langenkämper, der in Lüdinghausen lebt, war zwei Mal Coach der Nottulner. „Zum ersten Mal habe ich die Mannschaft 1979/80 und 1980/81 trainiert. Der leider inzwischen verstorbene Fußball-Obmann Klaus Föller hat mich verpflichtet, Michael Weiand war mein Torhüter.“ In diesen zwei Spielzeiten hatten sich die Nottulner zum Ziel gesetzt, die Klasse zu halten. „Am Ende wurden wir beide Male sogar Fünfter“, erinnert sich Langenkämper. Nach den beiden erfolgreichen Jahren verließ der Lüdinghauser wieder das Stiftsdorf, um zur Serie 1988/89 zurückzukehren. „Michael Weiand war inzwischen Sportlicher Leiter und bat mich, erneut GW Nottuln zu trainieren. Das habe ich gerne getan.“ GWN war inzwischen aus der Bezirksliga abgestiegen. Doch mit Langenkämper führte der Weg wieder nach oben. Nach dem fünften Platz in seiner ersten Saison auf dem Trainerstuhl, schaffte der Coach, der 1979 die A-Lizenz machte, den Wiederaufstieg.

Werner „Pui“ Langenkämper

Werner „Pui“ Langenkämper Foto: privat

„Im Sommer war dann der Ex-Profi Uwe Höfer auf dem Markt. Er wollte aber nur kommen, wenn er auch Trainer wird. Ich hatte ein Angebot von Davaria Davensberg vorliegen und verabschiedete mich deshalb wieder aus Nottuln.“

Der zweite Fußballlehrer, der am morgigen Samstag auf der Nottulner Bank Platz nehmen wird, ist der in Hiltrup lebende Wolfgang Leifken. „Ich war drei Jahre Spieler in Nottuln, unter anderem unter Pui Langenkämper. Später habe ich die Mannschaft auch drei Jahre trainiert“, erinnert sich der 64-Jährige. Auch er freut sich riesig auf die Partie, jedoch: „Die dritte Halbzeit ist am Samstag ganz klar die wichtigste.“

Im Rückblick auf ihre Zeit bei GW Nottuln betonen die beiden Trainerfüchse immer wieder, dass im Baumberge-Stadion stets ein hervorragender Zusammenhalt geherrscht habe. „Wir hatten eine wunderbare Kameradschaft. Noch heute treffe ich mich regelmäßig mit Michael Weiand und Heiner Dunkel-Steinhoff. Wir gehen dann gemeinsam mit unseren Frauen essen“, erzählt Langenkämper. Wolfgang Leifken kann dem alten Hasen da nur zustimmen. Eines Tages stand ihr gutes Verhältnis aber auf der Kippe, wie der Hiltruper augenzwinkernd berichtet: „Pui hat mich einmal nicht von Anfang an spielen lassen. Das war in Südlohn. Er hat mich 60 Minuten lang auf der Bank schmoren lassen, ehe er mich doch eingewechselt hat. Prompt habe ich den Ausgleich erzielt. Seitdem durfte ich bei Pui immer von Beginn an auflaufen.“  

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