Fußball: Freundschaftsspiel
Legenden von GW Nottuln und Preußen Münster haben nicht viel verlernt

Nottuln -

Beim Legendenspiel begrüßte eine Auswahl alter und junger Haudegen von GW Nottuln die Traditionsmannschaft des Drittligisten SC Preußen Münster im Baumberge-Stadion. Es wurde ein großer Spaß.

Sonntag, 30.06.2019, 15:44 Uhr aktualisiert: 30.06.2019, 16:54 Uhr
Der sitzt: Nottulns Frank Janowski ist immer noch brandgefährlich. Hier trifft er zur frühen Führung.
Der sitzt: Nottulns Frank Janowski ist immer noch brandgefährlich. Hier trifft er zur frühen Führung. Foto: Johannes Oetz

Vielleicht war es der größte Fehler seiner Karriere. „Wieso hat er mich nicht aufgestellt? Wer soll jetzt bloß die Standards schießen?“, fragte Christian „Stacho“ Stahl in Richtung seines 64 Jahre alten Trainers Wolfgang Leifken entsetzt in die Runde, als die Startaufstellung von GW Nottuln bekanntgegeben wurde – und erntete für seine Aussage schallendes Gelächter. Keine Frage, beim Legendenspiel am Samstag, bei dem eine Auswahl alter (und einiger jüngerer) Haudegen von GW Nottuln auf die Traditionself des SC Preußen Münster traf, stand eindeutig der Spaß im Vordergrund. Und den hatten die Akteure sowie die vielen Schatten suchenden Zuschauer ohne Zweifel.

Wolfgang Leifken, der gemeinsam mit Werner „Pui“ Langenkämper die Grün-Weißen coachte, hatte vor der auf 70 Minuten angesetzten Partie seinem Bruder Rainer ein 6:6 angeboten. Doch der SCP-Trainerfuchs hatte nur müde lächelnd abgewunken. Und tatsächlich hätte der Bösenseller die Partie mit seinen Adlerträgern fast gewonnen, wenn nicht ein gewisser Frank Janowski etwas dagegen gehabt hätte. So hieß es am Ende 4:4.

Legendenspiel 2019 von GW Nottuln gegen die Traditionself des SC Preußen Münster

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Bei gefühlten 42 Grad auf dem Kunstrasenplatz im Baumberge-Stadion ließen die ehemaligen Ausnahmekicker mehrfach ihr Können aufblitzen. Während bei den Gästen, für die auch Ron Buschung und Christian Küpper aufliefen, besonders Gudio Albers und Julian Lüttmann für mächtig Alarm sorgten, weckten viele GWN-Akteure Erinnerungen an alte Zeiten. Bodo Austrup etwa, der im Stile eines Franz Beckenbauer aus der Tiefe kommend sich ins Angriffsspiel einschaltete und für einen feinen Trick tosenden Szenenapplaus erhielt. Oder Florian Dornhegge. Der Kölner schlug mit seinem feinen linken Fuß immer wieder gefährliche Flanken in den SCP-Strafraum.

Michael Hollenhorst wiederum beackerte unermüdlich die rechte Seite und hatte sogar noch Luft, um sich mit dem gegnerischen Trainer heftige Wortgefechte zu liefern. Man fühlte sich mehrfach in die Vergangenheit zurückversetzt. Ältester Nottulner auf dem Platz war Victor Wewering mit 63 Jahren – natürlich brachte er seine ganze Erfahrung ein.

Und dann war da noch ein gewisser Frank Janowski, der immer noch mit einem Torriecher der Extraklasse ausgestattet ist. In der 16. Minute war der Goalgetter zur Stelle und markierte die umjubelte Führung. Die Gäste zeigten sich jedoch nicht geschockt und kamen durch einen Treffer von Julian Lüttmann zum Ausgleich (29.). Nottulns Torhüter Dirk Teichmann machte in dieser Szene eine unglückliche Figur, auf der eigenen Ersatzbank fiel auch der Begriff Bahnschranke . . .

Wenig später packte Dornhegge seine linke Klebe aus und zimmerte den Ball zur 2:1-Führung in die Maschen der Gäste (34.). Abermals war es Lüttmann, der zum 2:2-Ausgleich traf (35.+2). Dieses Mal war Teichmann chancenlos. 60 Sekunden später erhielt der Schnapper sogar Szenenapplaus, als er bravourös in Neuer-Manier vor einem heranstürmenden Preußen klärte.

Nach dem Wiederanpfiff stellten Tobias Buchta und Guido Albers mit einem Doppelpack auf 2:4 (37./39.). Doch GWN bewies Moral. Nach einem Foul an Michael Hollenhorst im Strafraum verwandelte Bodo Austrup den Elfmeter sicher zum 3:4 (45.). Bei diesem Ergebnis blieb es bis kurz vor Schluss, ehe Nottulns Trainergespann für die Schlussoffensive nochmals Janowski aufs Feld schickte. Und der Billerbecker lieferte: Zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang ihm mit einem Distanzschuss noch der Ausgleich zum 4:4. Sekunden später hätte Andreas Albring mit einem Eigentor sein Team fast noch um den hart erkämpften Punkt betrogen. Doch der Abwehrspieler köpfte knapp am eigenen Tor vorbei. „So zu klären, habe ich hier in Nottuln gelernt“, erklärte der Bulderner lachend.

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