Handball/Faustball: Schöne Spiele
Die Regeln waren für die Sportler von GW Nottuln das größte Problem

Nottuln -

Die Faustballer und Handballer von GW Nottuln machten am Samstag gemeinsame Sache. Besonders talentiert beim Handball zeigte sich Faustballer Jonas Menzel.

Sonntag, 30.06.2019, 15:48 Uhr aktualisiert: 01.07.2019, 18:16 Uhr
Sammelte viele neue Erfahrungen: Jonas Menzel. Der Sportler, der schon Faustball und Fußball wettkampfmäßig betreibt, zeigte auch beim Handball sein Talent mit dem runden Leder.
Sammelte viele neue Erfahrungen: Jonas Menzel. Der Sportler, der schon Faustball und Fußball wettkampfmäßig betreibt, zeigte auch beim Handball sein Talent mit dem runden Leder. Foto: Marco Steinbrenner

Jonas Menzel ist ein Allround-Sportler. Ob als Torhüter im Fußballkasten oder als Faustballer, der Nottulner kennt sich mit Bällen aus. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum von GW Nottuln machte Menzel am Samstag aber eine neue Erfahrung.

In einem internen Wettstreit stand für ihn und die Faustball-Mannschaft der SG Coesfeld/Nottuln das Duell mit den Handballern der Grün-Weißen auf dem Programm. „Die Ballgröße ist nicht das Problem“, erzählt Menzel. „Vielmehr geht es um die Regeln. Dass beispielsweise nach einem Gegentor ab der Mittellinie weitergespielt wird, haben wir am Anfang häufig vergessen.“

Grün-Weißes Wochenende 2019 der DJK GW Nottuln

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Auf der Rasenfläche unweit des Baumberge-Stadions lieferten sich die über 20 Aktiven zunächst beim Faustball einen offenen Schlagabtausch. „Die Handballer haben das ordentlich gemacht. Es war nicht zu übersehen, dass Potenzial vorhanden ist“, merkte Jonas Menzel mit einem Augenzwinkern an. Der Student für Sportwissenschaft machte am Ende auch direkt ein Angebot, „dass die Jungs und Mädels gerne zum Faustball kommen dürfen“.

Maximilian Halm, Rückraumspieler beim Nottulner Handball-Kreisligisten, hörte ganz genau hin. „Sollte ich irgendwann, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr Handball spielen, würde ich lieber Faustball als Fußball betreiben.“ Eine kleine Eingewöhnungszeit habe es, so Halm, schon gebraucht, um sich an die neue Sportart zu gewöhnen. „Anders als beim Volleyball muss die Faust geschlossen sein.“ Außerdem lasse sich, im Vergleich zum Handball, das Spiel nicht so einfach lesen. „Man weiß halt überhaupt nicht, wie der Ball gespielt wird und wo er am Ende landet.“

Nach dem 75-minütigen Kräftemessen waren sich Jonas Menzel, der beim Handball aus dem Rückraum und am Kreis durchaus seine Qualitäten unter Beweis stellte, und Maximilian Halm einig: „Es war sehr interessant, einmal in die andere Sportart hineinzuschnuppern und die Regeln kennenzulernen.“ Ab September werden beide aber wieder in ihren vertrauten Teams mitwirken.

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