Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Baumberge-Teams freuen sich auf viele Derbys

Baumberge -

Sehr unterschiedlich beurteilen die Trainer des SV Bösensell, GS Hohenholte, Fortuna Schapdetten und SW Havixbeck ihr Auftaktprogramm in der Kreisliga A 2 Münster. Immerhin: Es wird viele Derbys geben.

Mittwoch, 31.07.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 01.08.2019, 16:02 Uhr
Das bisher letzte Derby gegen Schapdetten entschieden Patrick Wilhelmer (r.) und seine Hohenholter für sich. Fortune Christopher Muck (l.) hatte mit seinem Team mit 0:1 das Nachsehen.
Das bisher letzte Derby gegen Schapdetten entschieden Patrick Wilhelmer (r.) und seine Hohenholter für sich. Fortune Christopher Muck (l.) hatte mit seinem Team mit 0:1 das Nachsehen. Foto: Patrick Schulte

Mit einem Derby starten GS Hohenholte und Fortuna Schapdetten in die neue Kreisliga A-Saison 2019/2020. Austragungsort ist am 25. August (Sonntag) die Teltheide. Der SV Bösensell (in Nienberge) und SW Havixbeck (bei Wacker Mecklenbeck) müssen zunächst auswärts ran.

GSH-Trainer Ralf Zenker spricht von einem interessanten Spielplan. Nach der Heimbegegnung gegen Schapdetten folgen für die Gelb-Schwarzen nämlich drei weitere Derbys. Zunächst geht es zum TuS Altenberge II (1. September), dann kommen SW Havixbeck (8. September) und der SV Bösensell (12. September). „Das sind vielleicht ein bisschen viele Derbys direkt zu Beginn. Allerdings kann man dann davon ausgehen, dass die Jungs direkt die richtige Einstellung haben.“ Überhaupt sei es schön, mit einem Heimspiel zu beginnen. „Und dann wäre es natürlich toll, wenn wir mit einem Sieg starten könnten. In Altenberge hängen die Trauben für Hohenholte nämlich traditionell sehr hoch.“

Für Marco Müller , neuer Coach der Schapdettener, wird das Derby in Hohenholte keine komplett neue Erfahrung. Er habe sich die letzte Begegnung der beiden Mannschaften gegeneinander Ende Mai angesehen. Berauschend sei es nicht gewesen. Tatsächlich ging es im Vergleich auch nur noch um die goldene Ananas – 29. Spieltag, beide Teams im Mittelfeld. Das 1:0 für die Gäste aus Hohenholte fiel in der 89. Minute durch einen abgefälschten Schuss von Mario Gerighausen. Müller geht davon aus, dass die Teams zum Saisonauftakt motivierter sind.

Das erste Heimspiel der Schapdettener findet am 1. September (Sonntag) statt. Dann kommt die Reserve des VfL Wolbeck. Besonders freut sich Marco Müller allerdings auf die Begegnung gegen den SV Bösensell am fünften Spieltag. Am 15. September erwarten die Fortunen die Nachbarn zum Derby. „Die Bösenseller sind für mich ein Titelaspirant, eine wirklich gute Truppe“, lobt Müller.

Für Fabian Leifken, Trainer des SVB, ist es „egal, gegen wen wir spielen“. Los geht es beim SC Nienberge am 25. August, das erste Heimspiel am 1. September bringt die DJK GW Albersloh an den Helmerbach. Den dritten Spieltag haben die Bösenseller auf den 7. September (Samstag) vorverlegt. „Dann feiern wir im Verein ein Jubiläum und freuen uns, dass zu diesem Anlass ein so attraktiver Gegner wie der SV Rinkerode zu uns kommt.“

Ärgerlich hingegen findet Fabian Leifken, „dass wir auch in dieser Saison wieder das letzte Meisterschaftsspiel auswärts bestreiten müssen.“ Seit der Saison 2015/16 ist das damit das vierte Mal, nur einmal gab´s zum Saisonabschluss ein Heimspiel. Am 24. Mai (Sonntag) sind die Schwarz-Gelben in Davensberg zu Gast. In der abgelaufenen Saison war der Gegner übrigens derselbe, und der SVB unterlag mit 2:6 in einem bedeutungslosen Spiel.

Mit einem Auswärtsspiel bei Wacker Mecklenbeck geht es für Aufsteiger SW Havixbeck am 25. August los. „Das ist nicht unser Wunschgegner zum Auftakt, denn für mich werden sich Mecklenbeck und Bösensell ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Titelrennen liefern. Außerdem spielen wir schon zweieinhalb Wochen zuvor im Kreispokal gegen diesen Gegner. Schließlich hätten wir natürlich auch gerne mit einem Heimspiel begonnen“, erklärte SWH-Trainer Thorsten Wietholt. Im ersten Heimspiel kommt dann am 1. September Davaria Davensberg, ehe es eine Woche später zum Ortsderby bei GS Hohenholte kommt. „Das sind direkt zum Auftakt drei schwere Brocken“, fasst Wietholt das Startprogramm der Schwarz-Weißen zusammen.

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