Handball: Frauen-Bezirksliga und Frauen-Kreisliga
Zwei Damenteams von GW Nottuln bereiten sich vor

Nottuln -

Seit Mitte Juli bereiten sich die Handballerinnen von GW Nottuln auf die neue Saison vor. In der Halle tummeln sich auch einige weniger bekannte Gesichter.

Freitag, 09.08.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 11.08.2019, 19:44 Uhr
Bereiten sich auf die neue Saison vor: Die Handballerinnen von GW Nottuln.
Bereiten sich auf die neue Saison vor: Die Handballerinnen von GW Nottuln. Foto: Klaus Schulte

„Müßigkeit ist aller Laster Anfang“, weiß Tine Hünteler-Hekman , Trainerin der Bezirksliga-Handballerinnen der DJK GW Nottuln . Mit der Faulenzerei ist es darum längst vorbei. Bereits seit drei Wochen bittet sie ihre Mädels zweimal in der Woche zum Training.

Dabei fällt auf, dass der Kader deutlich größer geworden ist. Die Neuen sind jedoch nicht etwa Neuzugänge, sondern Spielerinnen der bisherigen A-Jugend, die zukünftig als GW Nottuln 2 in der Kreisliga an den Start gehen werden. Die jüngsten von ihnen starten mit einer Doppelspielberechtigung, weil zur neuen Saison keine eigene A-Jugend gemeldet werden konnte. Somit machte man im Lager der Grün-Weißen aus der Not eine Tugend. Die Mannschaft bleibt komplett zusammen und trainiert künftig gemeinsam mit dem Bezirksligateam.

„Der Schritt war sicherlich anfangs nicht einfach“, hat Tine Hünteler-Hekman durchaus Verständnis für etwaige Berührungsängste. „Aber inzwischen ist das kein Thema mehr“, freut sie sich. Die Erste habe die Neulinge herzlich aufgenommen, und sie selber als Trainerin sorge schon dafür, dass sich in den Trainingseinheiten die Gruppen häufig mischten.

Seit Mitte Juli befindet sich die Trainingsgemeinschaft im Ausdauertraining. Los ging es mit Trainingsläufen in der freien Natur, bevor es in die Halle ging. Dort werden die Spielzüge immer und immer wieder durchgeprobt. Auch die Zweite soll diese Abläufe verinnerlichen. „Beide Teams sollen die Abläufe quasi im Schlaf beherrschen“, lautet das Credo von Tine Hünteler-Hekman. „Wir wollen Tempohandball spielen. Dazu benötigen wir entsprechende Angriffslösungen“, sagt sie und denkt dabei an Plan B. „In der letzten Saison haben wir zwar auch Gas gegeben, aber wenn der Gegner hinten gut stand, haben wir nicht immer die richtige Lösung gefunden und viele Bälle hergeschenkt. Da müssen wir wesentlich abgeklärter werden“, fordert die Nottulner Trainerin. Die Übungsleiterin wird sich zukünftig mit Michael Dörfler aus Coesfeld austauschen, der zur neuen Saison das Traineramt bei der zweiten Damenmannschaft übernimmt.

Insgesamt sei die Erstvertretung auf einem guten Weg, das habe sich bereits bei den ersten zwei Testspielen gegen den SC Vorwärts Wettringen und Sparta Münster gezeigt. Dort konnte Tine Hünteler-Hekman „vielversprechende Ansätze“ notieren.

In dieser Woche begann die Mannschaft mit dem Krafttraining, welches auch während der Phase der Hallenschließung vom 17. bis 25. August nicht unterbrochen wird. Schließlich hat man mit Lea Zieman eine Physiotherapeutin in den eigenen Reihen. Also nutzt die Trainingsgemeinschaft in dieser Zeit dankenswerterweise die Räumlichkeiten ihrer Praxis.

In der letzten Augustwoche beginnt für die Nottulner Trainerin dann der Feinschliff. Dann startet die intensivste Phase der Vorbereitung. Der Fokus liegt dabei auf der Abwehrarbeit und dem Positionsangriff. Schließlich will die Mannschaft optimal auf den Saisonstart am 14. September beim BSV Roxel vorbereitet sein. Unterbrochen wird dieser Block mit weiteren Vorbereitungsspielen: Am 1. September ist der Landesligist SC Greven 09 der Gegner. Am 8. September nehmen die Grün-Weißen am Turnier des SC Nordwalde teil. Dort wird sich zeigen, was die Teambildung zum Abschluss des Trainingslagers vom 6. bis 8. September gebracht hat. Vorher überprüft das Team aber schon am kommenden Donnerstag (15. August) seine Form beim Landesliga-Absteiger BSV Roxel.

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