Fußball: Frauen Bezirksliga
Nur die Farbe der Stutzen stört Lea Heitkamp von BW Aasee

Havixbeck/Münster -

Viele Jahre lang war Lea Heitkamp Mannschaftsführerin bei den Kreisliga-Fußballerinnen von SW Havixbeck. In diesem Sommer entschied sich die 23-Jährige dann allerdings für einen Tapetenwechsel. Im WN-Interview stand die Studentin Rede und Antwort.

Dienstag, 20.08.2019, 07:00 Uhr
Kommt hier etwas zu spät, um den Schuss von Mecklenbecks Isabell Riemann noch abzublocken: Die ehemalige Kapitänin von SW Havixbeck und jetzige Aasee-Spielerin Lea Heitkamp.
Kommt hier etwas zu spät, um den Schuss von Mecklenbecks Isabell Riemann noch abzublocken: Die ehemalige Kapitänin von SW Havixbeck und jetzige Aasee-Spielerin Lea Heitkamp. Foto: Johannes Oetz

Viele Jahre war sie Mannschaftsführerin der Kreisliga-Fußballerinnen von SW Havixbeck , ehe sich Lea Heitkamp im Sommer entschloss, beim Bezirksliga-Aufsteiger BW Aasee den nächsten Karriereschritt zu machen. Mit der 23 Jahre alten Studentin für Kommunikationswissenschaften sprach WN-Sportredakteur Johannes Oetz.

Hallo, Frau Heitkamp. Müssen Sie sich noch an das neue Outfit auf dem Platz gewöhnen?

Heitkamp (lacht): Ja, es ist noch etwas ungewohnt. Die Farbe der Stutzen hätte ich jedenfalls nicht gewählt. Doch um diese Entscheidung mitzufällen, bin ich zu spät zu der Mannschaft gewechselt.

Am Samstag hat Ihr neuer Verein den Equality-Cup ausgerichtet. Ihre Mannschaft hat den dritten Platz belegt. Waren Sie mit der Platzierung zufrieden?

Heitkamp: Ja, das hat schon gepasst. Gegen Wacker Mecklenbeck haben wir ordentlich dagegengehalten und gegen Borussia Münster haben wir den Ball gut laufen lassen. Nur mit der 0:3-Niederlage gegen GW Nottuln waren wir unzufrieden, weil wir in diesem Spiel nicht die richtige Einstellung hatten.

Wie läuft es für Sie persönlich bei Ihrer neuen Mannschaft?

Heitkamp: Zunächst lief es nicht gut, denn ich war zehn Wochen lang verletzt, nachdem ich mir eine Bändergeschichte am Sprunggelenk zugezogen hatte. Seit zwei Wochen trainiere ich aber wieder.

Wie sind Sie aufgenommen worden?

Heitkamp: Wirklich sehr gut. Alle Spielerinnen sind unheimlich nett. Wir verstehen uns gut. Mit Trainer Kolja Steinrötter und Co-Trainerin Jill-Justine Eis haben wir zudem zwei sehr kompetente Trainer.

Und wie ist das Niveau bei einem Bezirksligisten?

Heitkamp: Natürlich hat die Mannschaft ein höheres Niveau. Da muss ich mich noch reinfinden. Viele meiner Mitspielerinnen haben aber auch schon höher gespielt. Ich kann da noch einiges dazulernen.

Für welche Position sind Sie vorgesehen?

Heitkamp: Auf jeden Fall für das zentrale Mittelfeld. Am liebsten würde ich auf der 10 spielen, ich könnte aber auch auf der 6 oder der 8 auflaufen. Bei unserem Turnier am Samstag habe ich gegen Wacker Mecklenbeck auf der 6 gespielt, danach bin ich auf die 10 gewechselt.

Haben Sie sich ein persönliches Saisonziel gesetzt?

Heitkamp: Ich möchte jetzt erst einmal fit bleiben und mich dann in die Mannschaft spielen. Schön wäre es, wenn ich dem Team häufig auf dem Platz helfen könnte.

Haben Sie noch Kontakt zu SW Havixbeck?

Heitkamp: Natürlich, mit einigen Spielerinnen bin ich ja befreundet. Ich hoffe, dass sie den Umbruch gut hinbekommen und mit der jungen Mannschaft eine gute Saison spielen. Ich bin mir eigentlich sicher, dass sie das schaffen werden.

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