Handball: Kreisliga
GW Nottuln: Gleichung mit neun Unbekannten

Nottuln -

Die Herren-Handballer von GW Nottuln werden in der bald beginnenden Kreisliga-Saison 2019/20 gegen viele unbekannte Mannschaften antreten.

Donnerstag, 05.09.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 05.09.2019, 16:34 Uhr
Der aus Dülmen gekommene Dominik Peter (l.) ist ein belebendes Element.
Der aus Dülmen gekommene Dominik Peter (l.) ist ein belebendes Element. Foto: Marco Steinbrenner

Die Handballkreise Münster und Euregio Münsterland machen ab dieser Saison auch auf Kreisebene gemeinsame Sache. Daher wurden die insgesamt 26 Kreisliga-Teams auf zwei Gruppen aufgeteilt. Dadurch treffen die Herren von GW Nottuln auf neun bisher unbekannte Gegner.

„Die Klasse ist bestimmt nicht schlechter geworden“, staunte GWN-Trainer Stefan Göcke beim Blick auf den Spielplan nicht schlecht. Allerdings freut er sich besonders auf die Derbys gegen die Zweitvertretungen von SW Havixbeck und dem ASV Senden.

Einen klaren Favoriten will Göcke noch nicht benennen: „Weil ich die Neulinge noch nicht kenne.“ Indes zählt er den Bezirksligaabsteiger BSV Roxel zum engeren Favoritenkreis. Der Spielplan will es, dass die Nottulner gleich ihr Auftaktspiel am 14. September um 19 Uhr beim BSV bestreiten. Bis zuletzt hatte der Nottulner Handballlehrer auf eine Spielverlegung gehofft. Allerdings vergebens. „Es fehlen bei uns an dem Tag fünf Leute“, zeigte sich Göcke vom ablehnenden Bescheid aus Roxel enttäuscht.

Neben dem BSV sind auch die beiden Kreisklasse-Aufsteiger TV Vreden 2 und Arminia Ochtrup 2 (Euregio) und Sparta Münster 2 (Münster) neu in der Liga. Außerdem wurden die HSG Ascheberg/Drensteinfurt, SC Westfalia Kinderhaus 2, SV Adler Münster, SW Havixbeck 2 und der ASV Senden 2 aus dem Handballkreis Münster der Gruppe 2 zugeordnet. Lediglich der SV Gronau 2, SC Nordwalde sowie der SuS Stadtlohn blieben gemeinsam mit den Grün-Weißen der Liga erhalten.

Die Saisonvorbereitung der Grün-Weißen geht derweil unverändert mit hoher Intensität weiter – sogar am vergangenen Sonntag wurde trainiert. „Jörg Ruhnke und Max Thur sind unter der Woche beruflich unabkömmlich. Die beiden kommen am Wochenende wegen des gemeinsamen Trainings nach Hause. Davor kann ich nur den Hut ziehen“, lobt Göcke. Am Sonntag ließ Göcke Spielzüge und Auftakthandlungen trainieren. Beno Frye arbeitete gleichzeitig mit den Torleuten.

„Die Mannschaft ist viel weiter als im letzten Jahr zur gleichen Zeit“, berichtet Göcke sichtlich zufrieden. „Zum Glück stand die Halle beinahe während der ganzen Ferienzeit zur Verfügung.“ Intensiv bastelt der Trainer an einer Lösung, um den Abgang seiner Leistungsträger David Bischoff und Fabian Rotermund zu kompensieren.

Den Mittelblock sollen zukünftig Max Thur, Dario Wottke und Tobias Last bilden. Carsten Weitkamp kommt auf Halbrechts immer besser in Fahrt und die „Dülmener Achse“ mit Dominik Peter, Christoph Bolle und Tobias Last versteht sich blind. Jörg Ruhnke trifft wieder und auch Max Halm hat deutlich an Selbstbewusstsein gewonnen. Beide können mit ihren Toren Spiele entscheiden.

Mit Yannis Frye hat der GWN-Trainer außerdem eine „Allzweckwaffe“ im Team. „Der kann auf beinahe allen Positionen spielen“, freut sich der Handballlehrer. Felix Wottke wiederum soll als „dritter Mann“ zum Kreisläufer ausgebildet werden. Etwas mehr Durchschlagskraft erhofft sich Göcke noch von seinen beiden Außen Linnert Determann und David Poppe.

Am Sonntag (8. September) steigt um 19 Uhr beim TV Gescher die Generalprobe. „Wir wollen die Klasse nicht nur halten, sondern uns rechtzeitig in Sicherheit bringen“, gibt sich Göcke vorsichtig optimistisch. Und mit Blick auf die vergangene Saison fügt er hinzu: „Dazu müssen aber mal alle Spieler gesund bleiben.“

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