Handball: Frauen Bezirksliga
Tine Hünteler-Hekman von GW Nottuln versprüht Optimismus

Havixbeck -

Tine Hünteler-Hekman, Trainerin der Bezirksliga-Handballerinnen von GW Nottuln, hat ihren Optimismus nicht verloren. „Wir wollen unter den ersten drei Teams landen“, sagt sie, obwohl die Vorbereitung auf die neue Saison nicht gerade glatt läuft.

Sonntag, 08.09.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 14:33 Uhr
Nicht mehr dabei: Sophie Denkinger ist aus beruflichen Gründen ins Ausland gezogen.
Nicht mehr dabei: Sophie Denkinger ist aus beruflichen Gründen ins Ausland gezogen. Foto: Johannes Oetz

„Das hatte ich mir anders vorgestellt“, erklärt die Nottulner Trainerin. Wegen Urlaub und Studium oder aufgrund beruflicher oder privater Verpflichtungen war der Kader selten komplett. So musste Tine Hünteler-Hekman viel improvisieren. Ein Glück, dass in der nächsten Saison eine zweite Damenmannschaft ins Meisterschaftsgeschehen eingreift. So hat die Übungsleiterin wenigstens dienstags immer genügend Spielerinnen im Hallentraining.

„Alle ziehen aber voll mit“, lobt Tine Hünteler-Hekman. Dabei profitiert sie von der Tatsache, dass die Mannschaft schon zwei Jahre zusammenspielt. Das zahlt sich nun aus. In einem Trainingsspiel gegen den Landesligisten SC Greven 09 , das mit einem Remis endete, wurden alle Spielzüge durchprobiert. „Das hat derart gut geklappt, dass wir noch zwei weitere Spielzüge einüben werden.“

Auch mit der Deckung zeigt sie sich zufrieden. Bei der Beinarbeit sei allerdings noch Luft nach oben. Ab sofort wird vor jedem Training eine 20-minütige Laufeinheit vorgeschaltet. „Mehr Ausdauer bringt schnellere Beine“, lautet das Motto. Auch die Torhüterinnen bekommen eine besondere Zuwendung. Bei ihnen sieht Tine Hünteler-Hekman bei Würfen von Außen noch Nachschulungsbedarf.

Da beide Damenmannschaften im Training zusammen das gleiche Programm durcharbeiten und die Spielphilosophie identisch ist, ist der Sprung in die eine oder andere Richtung nicht mehr groß. Das ist auch im Hinblick auf die Kaderzusammenstellung nicht unwichtig. So freut sich Tine Hünteler-Hekman über die Rückkehr der Langzeitverletzten Martina Rotermund: „Nachdem Claudia Westrup aufgehört hat, brauchen wir sie unbedingt im Rückraum.“ Verzichten müssen die Grün-Weißen allerdings auf Sophie Denkinger, die berufsbedingt ins Ausland geht. Wegen einer Blinddarm-OP fehlt zunächst auch noch Lea Heiman.

Bevor die Saison am 14. September (Samstag) mit einem Auswärtsspiel beim Landesligaabsteiger BSV Roxel beginnt, nimmt die Mannschaft am Wochenende am Vorbereitungsturnier des Ligakonkurrenten SC Nordwalde teil. Zu Gast ist dort auch der Landesligaabsteiger TSV Ladbergen. Vierter im Bunde ist der TV Verl 2 ( Bezirksliga ). „Das wird eine wichtige Standortbestimmung“, ist die GWN-Trainerin überzeugt.

In der Saison 2019/20 werden die Grün-Weißen zwei Spiele weniger bestreiten als noch im Vorjahr, da der SV Adler Münster seine Mannschaft zurückgezogen hat. „Das ist blöd, weil wir dann im Oktober überhaupt kein Spiel haben.“

Das Auftaktprogramm der Grün-Weißen ist hammerhart. Auf das Spiel beim Titelaspiranten Roxel folgt die DHG Ammeloe/Ellewick und dann der Landesligaabsteiger DJK Sparta Münster. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen“, sieht Tine Hünteler-Hekman diesen Aufgaben äußerlich allerdings gelassen entgegen. „Dann sieht man gleich, wohin die Reise geht.“ Dem BSV Roxel und dem TSV Ladbergen schiebt sie die Favoritenrolle zu. Der Spielplan will es, dass die Grün-Weißen aber erst am letzten Spieltag der Hinrunde auf Ladbergen treffen. „Auf das Spiel freue ich mich besonders, denn dort trainiert meine Freundin Dana Oana“, lacht die GWN-Trainerin.

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