Trampolin: 19. Internationaler Kiepenkerl-Cup
Felix Elstermeier von GW Nottuln souverän auf Platz eins

Nottuln -

Wie alle zwei Jahre fand jetzt in der Mehrzweckhalle am Rupert-Neudeck-Gymnasium in Nottuln wieder der Internationale Kiepenkerl-Cup statt.

Mittwoch, 11.09.2019, 14:12 Uhr aktualisiert: 11.09.2019, 16:58 Uhr
Waren mit dem Verlauf des Kiepenkerl-Cups und den erreichten Resulaten sehr zufrieden: Die Trampoliner der DJK GW Nottuln.
Waren mit dem Verlauf des Kiepenkerl-Cups und den erreichten Resulaten sehr zufrieden: Die Trampoliner der DJK GW Nottuln. Foto: GW Nottuln

An zwei Tagen bewiesen bei der 19. Auflage dieses Cups insgesamt 380 Athleten aus drei Nationen in zwei Disziplinen ihr Können. Neben den deutschen Springern reisten auch aus Belgien und den Niederlanden Aktive an. „Wir können sehr zufrieden sein mit diesem erfolgreichen Wochenende. Unsere Planungen sind aufgegangen“, berichtete Trainerin Maike Esplör begeistert.

Seit zwei Jahren richtet die DJK GW Nottuln in Kooperation mit dem TSC Münster-Gievenbeck große Wettkämpfe in Nottuln aus. „Dies war bereits der dritte große Wettkampf mit unserem Kooperationsverein. Neben den Deutschen Meisterschaften und dem Oldies-Cup im vergangenen Jahr, war nun der Kiepenkerl-Cup dran“, erzählte Maike Esplör. Dank der guten Zusammenarbeit verteilten sich die zu erledigenden Aufgaben auf mehrere Personen, sodass es für alle Beteiligten leichter werde.

Am Samstag stand zunächst Trampolin auf dem Plan. 220 Aktive starteten in 20 Wettkampfklassen. Unter anderem turnten Teilnehmer aus den Nationalmannschaften mit, eine Olympia-Teilnehmerin und mehrere Deutsche Meister. Gerade bei den Erwachsenen versuchten noch einige Sportler, Qualifikationspunkte für die Weltmeisterschaft zu erturnen. Dies gelang auch zwei Aktiven aus Deutschland.

Am Sonntag starteten dann auch die Nottulner in ihren Wettkampf am Doppel-Mini-Trampolin. Sechs Athleten hatten sich in den vergangenen Wochen intensiv auf den Wettkampf vorbereitet. Manuel Alberding konnte jedoch aus Verletzungsgründen nicht am Wettkampf teilnehmen. Stephanie Elstermeier zeigte in ihrer Wettkampfklasse gute Durchgänge, erreichte das Finale und belegte zum Schluss den fünften Platz. „Steffi verpasste aufgrund einer Schulfahrt nach Sizilien die letzte Trainingswoche. So fehlte in ihren Übungen ein wenig die Schwierigkeit“, berichtete Maike Esplör.

Ihre Vereinskameradin Nele Mayer startete in derselben Wettkampfklasse. Im Vorkampf turnte Nele sehr souverän ihre Übung durch und stand diese perfekt im roten Feld auf der Landezone. Im Finale wurde ihr wegen einer fehlerhaften Landung allerdings nur ein Sprung anerkannt. Somit wurde sie Achte.

Mit ganzen zwei Punkten Abstand zum zweiten Platz siegte Felix Elstermeier in seiner Wettkampfklasse. Alle Durchgänge waren gut geturnt. Sogar sein schwierigster Durchgang gelang ihm souverän. „Für Felix war es eine schöne Erfahrung, wieder vor heimischem Publikum einen Pokal zu gewinnen“, freute sich die Trainerin mit ihrem Schützling.

Kjell Böttcher hatte sich beim Einturnen am Fuß verletzt, sodass die geplante Übung geändert werden musste. Dadurch konnte er die gewohnte Leistung nicht zeigen und belegte den zehnten Platz.

Für die jüngste Nottulnerin Luisa Arning, die in der teilnehmerstärksten Gruppe startete, war der Kiepenkerl-Cup der erste internationale Wettkampf. „Luisa sollte einfach mal ein bisschen Wettkampferfahrung in diesem Bereich sammeln. Sie hat sehr gute Durchgänge geturnt, allerdings fehlt einfach noch die Schwierigkeit. Sie kann trotzdem mit dem 19. Platz sehr zufrieden sein“, so Maike Esplör abschließend.

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