Fußball: Westfalenpokal
GW Nottuln macht es wie Preußen Münster

Nottuln -

Fußball-Westfalenligist GW Nottuln hat sich ein schlechtes Beispiel am Drittligisten SC Preußen Münster genommen: Die dritte Runde im Westfalenpokal findet auch ohne das Team von GWN-Trainer Jens Niehues statt.

Donnerstag, 12.09.2019, 22:42 Uhr aktualisiert: 15.09.2019, 19:17 Uhr
Sein Führungstreffer reichte nicht: Fabian Schöne.
Sein Führungstreffer reichte nicht: Fabian Schöne. Foto: Marco Steinbrenner

Mit 1:2 (1:0) unterlag die Mannschaft aus den Baumbergen beim Landesligisten SC RW Maaslingen .

Nottulns Trainer Jens Niehues schickte in Ostwestfalen eine im Vergleich zur Tengern-Partie auf fünf Positionen veränderte Mannschaft aufs Feld. Die Grün-Weißen versuchten, von Beginn an das Spiel zu machen. Dies fiel ihnen auf dem unebenen Rasenplatz jedoch nicht immer leicht, sodass auch lange Bälle eingestreut wurden. Der Gastgeber überließ den Nottulnern derweil den Ball und empfing die Gäste erst an der Mittellinie. In der 13. Minute trauten sich die Maaslinger dann doch einmal nach vorne und wurden prompt bestraft. Nach einem Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung kam der Ball über Pascal Gerdes zu Fabian Schöne, der aus 18 Metern abzog. Der Schuss wurde zwar geblockt, doch der Ball lag direkt wieder vor den Füßen des Blondschopfs, der das Spielgerät im zweiten Versuch im Tor des SC unterbrachte.

Die Freude bei den Gästen währte jedoch nur eine Minute. Dann trug der Landesligist den ersten gefälligen Konter vor. Bastian Rode erhielt an der Strafraumgrenze den Ball und zirkelte ihn unhaltbar für Leander Stallmeyer zum Ausgleich in die Maschen des GWN-Gehäuses.

Bis zur Pause war in der Folge Kampf Trumpf. Hüben wie drüben konnte sich kein Team mehr eine Einschussmöglichkeit erarbeiten.

Nach dem Wiederanpfiff setzte sich der Abnutzungskampf im Mittelfeld fort. Beide Teams warfen in den Zweikämpfen alles in die Waagschale, echte Gefahr für die Torhüter bestand jedoch nicht. Bis zur 70. Minute: Nach einem weiteren Konter des Gastgebers konnte Leander Stallmeyer einen Schuss noch abwehren, gegen den Nachschuss von Bastian Rode war er indes machtlos.

Nottuln gab jetzt noch einmal alles – und hatte Pech. Zunächst zielte Lars Ivanusic etwas zu hoch (77.), dann scheiterte er an der Latte (80.). In der Schlussphase passierte nichts mehr.

Jens Niehues war nach dem Abpfiff enttäuscht: „Ich weiß nicht, ob sie für uns extra die schlechtesten Plätze ausgesucht haben. Fußballerisch konnten wir uns hier nicht nach vorne durcharbeiten.“ Einen Vorwurf wollte der Übungsleiter seinem Team aber nicht machen. Im Gegenteil: „Ich bin stolz auf meine Jungs, denn sie haben mit viel Leidenschaft dagegengehalten.“

GWN: Stallmeyer – Böckmann, Wenning, Kreuz, S. Schöne (59. Toka) – Ivanusic, Hesker, Messing (77. Leifken), Schinke (46. Feldkamp) – F. Schöne, Gerdes (64. Krasniqi)

Tore: 0:1 F. Schöne (13.), 1:1 Bastian Bode (14.), 1:2 Bastian Bode (70.)

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