Fußball: Westfalenliga
Nach Pokal-Aus geht es für GW Nottuln jetzt gegen den Primus

Nottuln -

Nach dem Ausscheiden aus dem Westfalenpokal wartet auf Fußball-Westfalenligist GW Nottuln jetzt die nächste Herausforderung: Am Sonntag kommt der Spitzenreiter Delbrücker SC.

Freitag, 13.09.2019, 20:00 Uhr
Auf Nottulns Innenverteidiger Max Wenning (l.) und seine Kollegen in der Abwehr kommt am Sonntag eine Menge Arbeit zu.
Auf Nottulns Innenverteidiger Max Wenning (l.) und seine Kollegen in der Abwehr kommt am Sonntag eine Menge Arbeit zu. Foto: Johannes Oetz

Am Morgen nach dem Ausscheiden aus dem Westfalenpokal war Jens Niehues noch nicht ganz fit: „Die Nacht war kurz, ich bin erst um halb zwei eingeschlafen. Wenn man einen solch großen Aufwand betreibt und dann nicht erfolgreich ist, dann ist man natürlich außerdem etwas enttäuscht“, sagte der Trainer des Westfalenligisten GW Nottuln , der allerdings froh ist, dass sich keiner seiner Akteure beim 1:2 in Maaslingen verletzte. Lange aufhalten mit dem Pokal-Aus kann sich der Übungsleiter ohnehin nicht, denn schon am Sonntag wartet in der Meisterschaft ein dicker Brocken auf seine Schützlinge: Um 15 Uhr gibt Tabellenführer Delbrücker SC im Baumberge-Stadion seine Visitenkarte ab.

„Da kommt eine ganz ausgebuffte, erfahrene Mannschaft auf uns zu. Viele Delbrücker Spieler haben schon höher gespielt. Dennoch glaube ich, dass wir nicht chancenlos sein werden. Wir wollen auch in diesem Spiel versuchen, unsere Spielidee durchzudrücken“, sagte Niehues. Gerade im vorderen Bereich sei das Team aus dem Kreis Paderborn sehr gut besetzt. „Eine weitere Stärke des Gegners sind Standards, außerdem verlagern sie klasse. Aber jede Stärke bringt auch eine Schwäche mit sich. Unser Umschaltverhalten wird wichtig sein.“

Genau wie die Nottulner war auch der Westfalenliga-Spitzenreiter unter der Woche im Westfalenpokal gefordert. Dabei verlor das Team auf eigenem Platz gegen die Sportfreunde Lotte mit 0:4. In der ersten Halbzeit konnten die Delbrücker trotz drückender Überlegenheit der Gäste bis zum 0:1-Pausenstand die Begegnung noch offen gestalten, ehe der Regionalligist in Durchgang zwei alles klar machte.

Jens Niehues muss im Heimspiel noch einmal auf Urlauber Malte Wilmsen verzichten. Da mit Marvin Kemmann der zweite Keeper der Grün-Weißen noch lange verletzt ausfällt (Niehues: „Er wurde am Mittwoch operiert. Es hat super geklappt“), wird wieder Leander Stallmeyer das Tor hüten. Henning Klaus und Till Zumkley sind nach ihren Verletzungen noch im Aufbautraining und nicht einsatzbereit, Florian Koch fehlt aus Studiengründen. Dafür ist Christian Warnat wieder dabei.

Mit Aaron Schölling, Jonas Goßling und Ben Rahlenbeck gehören ab sofort drei weitere Spieler der ersten Mannschaft offiziell zum Kader der Zweitvertretung. „Die Jungs sind jung und müssen spielen, damit sie sich weiterentwickeln können. In der Winterpause werden wir das neu bewerten. Klar ist, dass für alle drei die Tür zur ersten Mannschaft offen steht. Allerdings haben wir einen großen Kader und mussten jetzt entscheiden, wie es weitergeht“, erklärte Niehues.  

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